Paul Krieger
 Texte und Sprache

Hier schreibe ich aktuell, was ich gerade bearbeite, überarbeite oder neu schreibe.


16.07.2018

Muss wohl wieder einmal ein Lebenszeichen geben. Seit Mai ist ja viel passiert. Zuletzt: Trump mit Putin, Antidemokraten begegnen sich. Frankreich Weltmeister, den schönsten Fußball haben die Kroaten gespielt. So ist das Leben, einfach, dumm und doch wahr.

Der Sommer ist da - wie lange bleibt er wohl? Ich möchte ihn genießen. Heute an meinem See in Raunheim, an dem ich seit 1976 war, wann immer mir die Arbeit das erlaubte, und wo ich meine Examensarbeit schrieb. Heute dort: Alles neu. Neue Straßen, die Hauptstraße des Städchens habe ich gar nicht wiedererkannt. Ein Café neben dem anderen. Der See: super coole Lokation, die am Wochenende eingeweiht wird. Das Positive ist, die Preise bleiben die alten, das ist ungewöhnlich. Es wird viele Events dort am See geben. Ich saß da, trank ein Bier und staunte. Und fühlte mich wie ein Alien. And the times, they are a changing.

Das Leben ist rund, es gibt keine Anfang und kein Ende. Wiederholungen, Neuerungen und stets läuft es auf das Gleiche hinaus: der Kreis. Für den einen, die andere ist der Kreis noch weit, für andere wird er immer enger, bis er sich schließlich zu einem Knoten zuzieht. Und so ist es wohl richtig. Ein jedes Leben muss ja einmal fest verknotet werden, um dann als Knoten, der erinnert, zu sein, wenn man die Schuhe anzieht. Dann fragen sich die, die den Knoten beim Binden finden, was soll der? Die einen werfen die Schnürsenkel verärgert fort, die anderen versuchen ihn zu lösen.

Aus meinem Urlaub, der natürlich viel zu kurz war, bringe ich ein neues Bild für meine Seite mit.

Auf Links möchte ich hinweisen, die ich erwähnenswert finde. Hier sind sie, schaut da ruhig einmal hinein, wenn ihr Zeit und Lust habt.

https://www.facebook.com/AppreciateENG/videos/1886414838324986/UzpfSTEwMDAwMDMxMzIxMjAzMjoxOTIxNTQyMTQ3ODY2MjA3/

https://www.facebook.com/PolitikUndZeitgeschehen/videos/1828514933931079/UzpfSTEyNTc1MzYyMTQ6MTAyMTIxMDU0MzM4OTE5MjU/

https://www.facebook.com/RBReich/videos/2037074652971787/UzpfSTEwMDAwMjU3ODEzNjYxNzoxNzgzMDc2Njg1MTIxNTg1/?comment_id=1783105245118729&reply_comment_id=1783152615113992&notif_id=1531764990354015&notif_t=feed_comment_reply

Einen ganz feinen Link, den ich erhielt, finde ich jetzt nicht mehr. Er wird folgen.

Gute Nacht nun und ein Dankeschön an all die Leser, die hier immer wieder nachschauen.





09.05.2018

Endlich habe ich die kleine Geschichte wiedergefunden!!! Sie heißt "Utopia - als die Welt einmal fast erfroren wäre". Geschrieben 1978. So alt - aber urteilt selbst, ob sie noch immer aktuell ist. Oder ob etwas davon aktuell ist oder ob diese Utopie einfach langweilig ist.

Hier gehts es zu "Utopia"




01.05.2018

30200 Besucher waren jetzt schon hier. Das freut mich doch ungemein und draußen ist es unangenehm, kalt finde ich. Dies Gedicht vom Bauern fand ich gerade. Wie schön doch so ein erwärmendes Naturgedicht sein kann - und wie aktuell

Ernte

Es kam der Tag

da sagte der Bauer

Es ist geschafft


Die Ernte erschlug der Hagel

doch der Sommer gut war

 

Gott hat gesprochen

denkt der Bauer

und schüttelt den Kopf

 

Er geht in sein Haus

Er geht dort zum Schrank

und nimmt den Schnaps

der ist selbstgebrannt

 

Er gießt ein

Einmal zweimal

und zweimal mehr

 

Er schreibt die Briefe

die zu schreiben sind

begleicht die Rechnungen

die noch offen sind

dann schwankt er zu Bett

 

Er träumt vom Traktor

Aus dem er den Diesel ablässt



26.04.2018

Ich freue mich über den Zähler hier auf meiner Homepage.Bald zeigt er 30 000. Der April ist bald auch vorbei und da waren so schöne warme Tage dabei. Da saßen wir hier in der Wohnung fest, denn es musste intensiv an der Zukunft auf einem ganz anderen Feld gearbeitet werden. Das ist jetzt erst einmal vorbei, wunderbar.

Wunderbar ist gar nicht, dass es jetzt kalt ist da draußen. Aber so ist das Leben, basta.

Syrien geht weiter, Autoattentate scheinen Mode zu werden. Wer irgendwie falsch gepolt ist in seinem Leben, braucht keine Bombe mehr zu basteln, um seinen Hass auf die Menschen loszuwerden, es geht ganz einfach. Es braucht nur ein Auto. Einen PKW für ein "sanftes" Attentatt mit fünf oder sechs Toten, ein Transporter, da kann man schon mit 10 - 20 Toten rechnen, ist genug, um weltweit in die Schlagzeilen zu kommen. So einen Fahrzeug kann ich für 29 Euro mieten. Das ist also sehr kosteneffizient.

Und die Medien sind glücklich, es gibt Schlagzeilen und Leser bzw. Zuschauer in den Medien.

Brave new world, wunderbare neue Welt, es wird uns nie langweilig. Ganz Kanada ist betroffen vom letzten Anschlag ... so die Presse. Wenn man die Möglichkeit hat, Kanadier über ihre Betroffenheit zu befragen, ist man irritiert. Manche haben gar nichts davon gehört. Warum? Nicht alle schauen die Nachrichten, weil sie ihrer satt sind, weil sie sie nicht interessieren. Aber das ist nicht nur in Kanada so.

Aber weg von den Medien und dem, was in der Welt passiert. Zurück zu mir und meinem Erleben in diesem Leben.

Ich bin recht erleichtert nach dem Stress der letzten Wochen, ich bin froh, dass ich an Texten arbeiten kann, an Gedichten. Ich sehne mich danach, dass all meine Gedichte lesbar für alle werden. Und heute stöberte ich in all den Dateien hier auf meinem Computer und fand dies Sonett ... und das lade ich jetzt hier hoch.

Warum? Es spricht vom Glück in meinem Leben. Und haben wir nicht alle glückliche Momente in diesem Leben, selbst wenn wir unsere Schuhe dem Gestank und Dreck auf der Straße aussetzen und fluchen, wenn wir sie zu Hause ausziehen und dann die Sohlen säubern müssen, minutenlang schrubben und schnuppern, ob sie noch nach Straße stinken und uns überlegen, ob wir sie schon morgen wieder tragen können, ohne dass andere denken, Mensch, der Mensch riecht irgendwie.

Hier also für euch eines meiner Sonette.Tribute to Dylan Thomas´ Gedicht "Do not go gentle into that good night". Mein Sonett ist natürlich auch auf Englisch. Ich mag es gar nicht ins Deutsche übersetzen, englische Muttersprachler dürfen mir gerne schreiben, wo das kleine Werk nicht zu verstehen ist.


You did not go gentle into that deep black night

__________________________________________________________

Doomed to be alone you simply said and

laughed Provocation sitting next to me


The seats are red Made of leather

The car is black and I smiled back at

you What else could I do You smelled

the leather in my car I smelled you


So we sat there and went on chasing

Our hearts? Definitely no you´d say

and then the car rolls backwards and

your mobile is ringing loud and I


think of a movie and start laughing

How violent you were when you got

out of the car And Fuck! you shouted

over and over into that night


06.04.2018

Ich werde in der nächsten Zeit meine Gedichte in den verschiedenen Gedichtbüchleins oder Gedichbüchleinen erhältlich hier hochladen.

Es würde mir gefallen, sie würden dann gelesen. Sie bleiben natürlich durch Copyright geschützt und wer sie auch im Büchlein haben will, wird sie bestellen können.

Der Anfang ist gemacht mit "Afrika & Himbeereis". Ist noch nicht vollständig, wird es jedoch bald sein. Wer schon einmal lesen will, sucht bei Lyrik.



03.04.2018

Wie weit das neue Jahr schon wieder ist ... Ostern vorbei... ein frühes Ostern. Ein gutes Ostern habe ich den lieben Menschen, die ich kenne, gewünscht. Ein "frohes" Ostern zu wünschen, gelang mir nicht zu schreiben. Zu unschön, um ehrlich zu sein, zu brutal wird heute gerade in dieser Welt miteinander umgegangen. Auch über das "frohe" Ostern grübelte ich lang. Aber selbst in der größten Bedrängnis gibt es Momente, so klein sie auch seien, über die man froh sein kann, selbst wenn der Tod schon an der Ecke steht.

Ich bin froh, um die wunderbaren Menschen, um die ich weiß. Ein Kind kommt neu in diese Welt, da hat man einen Arbeitsplatz bekommen, dort hat man an einer Blume gerochen und fühlte sich zu Hause. Groß und klein können Dinge sein, über die man sich freut, selbst wenn man sehr traurig ist.

Ich bin überhaupt nicht froh, über das, was Menschen in unserer aufgeklärten Zeit erleben, erleben müssen. Ich bete zu meinem Konzept von Gott, dass er (dieses) uns die Kraft und den Mut gibt, durchzuhalten, aufzustehen und Nein zu sagen.

Jeden Tag stelle ich mir diese Aufgabe: Was war das Schönste heute? Gar nicht leicht. Aber kostbar, wenn ich dann sagen kann, was mir das Schönste an diesem Tag war. Mir gibt das das Lächeln und das schöne Gefühl zu leben zurück nach Stress und Mist und Grausamkeiten.

Der Mensch ist des Menschen Medizin, diesen schönen Satz eines sicher wunderbaren Menschen trage ich fest in meinem Herzen. Ich begegne vielen Menschen und darum bin ich froh, sie machen mich stark, geben mir die Freude am Leben. Manche sind auf den ersten Blick gar nicht bewunderswert, geben mir ein schlechtes Gefühl, aber höre ich ihnen zu und sage meinen Senf dazu, ja, der kann sehr scharf auch sein, dann entdecke ich immer eine Schönheit in diesem Menschen. Und das macht mich stark und gibt so viel Lust zu leben.

Ai, genug ... eigentlich wollte ich mich nur bedanken für euch Menschen hier auf meiner Seite. 20406 habe inzwischen meine Seite aufgerufen. Wow ... wie mich das überwältigt mit Freude. Drum arbeitete ich an diesem Sonett, das ich vor vielen Jahren schrieb. Besser gesagt: entwarf. Kann es euch hoffnungsvoll stimmen? Ich würde mich freuen.

Hier also das Ding, das mich durch mein Leben begleitete und noch immer eine Hilfe ist.


Mein Boot wird schon nicht sinken

Irgendwann, gewiss, kommt Land in Sicht.

Der Mast gebrochen, Sextanten schlug es

über Bord, das Funkgerät ist abgesoffen,

auf dem wilden Wasser weit da treibe ich.

Hoch die Wellen, nass und scharf den Schlaf

mir aus den Augen treibend, dein Boot,

es wird nicht sinken, höre ich sie

wütend raunen in dem Sturm, der sich

nicht geschlagen gibt. Singen da nicht

auch Sirenen mir das Herz ganz weit und

warm? Und das Auf und Ab der Wogen

lässt mich fühlen, mein Boot ist endlos stark.

Bald wird die Nacht dem Morgen weichen und

spült mich an am weichen Strand zuhaus.






20.03.2018

Und die Besucherzahlen steigen weiter ... herrlich. Daran denken: Der oder die Zwanzigtausendste darf sich ein Buch wünschen.

Und hier ein Text, den ich gestern schrieb.

Globalisierung ist eine Folge der Kolonialisierung

So der Titel.                        

Ich werde den Beitrag ein paar Tage in meinem Blog lassen, dann wandert er in die Rubrik Texte zum Lesen. Und wenn Sie jetzt den Text lesen wollen, einfach zu "Mein Blog" gehen. ... Sorry ... der Artikel kommt demnächst in das oder den Blog.



15.03.2018

Und die Besucherzahlen steigen, doch leider meldete sich die/der 10000ste Besucherin/ Besucher nicht. Na, das Angebot gilt noch: Jetzt für den 20000 sten.

Welch schöne Tage mit den Menschen, deren Coach ich für Deutsch bin. Wie viel lerne ich von ihnen, wie vieles, von dem, was sie berichten, lässt mich denken und wachsen.

Aktuell nehme ich unsere neue große Koalition wahr. Ich erwarte mir nichts. Nichts Gutes, nichts Schlechtes ... es geht weiter eben.

Putin wird am Sonntag gewählt, wow, 25 Jahre, Herr Präsident, erlebe ich noch ihr 50jähriges Dienstjubiläum? Herr Trump, du mit den Pfälzer Genen, so ein Jubiläum werde ich bei dir garantiert nicht erleben und das stimmt mich froher. Und ich warte gespannt darauf, wen der italienische Präsident zur Regierungsbildung beauftragt.

Lust auf ein Sonett? Essen ist wichtig, manche Essen sind anstrengend. Was denkt man da am Tisch, wenn Merkel mit Putin sitzt oder Trump mit Kim Jong Un? Oder Assad mit den Vieren? Mein Sonett hier ... von einem Essen mit Fünfen, noch nicht ganz fertig.

Und zu Tische sieht man sich

Eingeladen am Tisch mit Fünfen.

Manche da sind so persönlich wie

Kochrezepte. Geben ob des Geschmacks

das von ihnen benutzte Gewürz und

dessen Menge preis denn es schmeckt ja ganz

tatsächlich ganz vortrefflich wunderbar.


Manche sagen gar nichts, nicken ja,

zu allem was man sagt. Man fühlt sich gut.

Sucht Verständnis drum, dass mancher beim

Erklären so komisch seine Augen stellt und das

Weiße dort in deine Augen dreht.

Du siehst, du fragst, warum deine

Angst einfach nicht zur Ruhe gehen will

 

Mancher legt auf deine Hand die seine.

Eingeladen am Tisch mit Fünfen.

her legt auf deine Hand die seine.

02.03.2018

Aktuell freue ich mich, dass die Besucherzahl erfreulich steigt. Wunderbar!

Wahlen in Italien

Ansonsten hätte ich gerne ein wenig mehr Zeit, um meinen Blog zur "Bewegung-Fünf-Sterne" mehr zu pflegen, denn jetzt schreibt die deutsche Presse ja wieder viel über Italien - doch ist diese Berichterstattung so voreingenommen ihn ihrer Berichterstattung zur Bewegung. Das ärgert mich schon ein wenig und andererseits freue ich mich auf Sonntag, genauer Montag, wenn die Ergebnisse vorliegen. Ich hoffe noch immer auf ein besonders gutes Ergebnis für die Bewegung!


Wer wird die zehntausendste Besucherin oder der zehntausendste Besucher?

Und auch diese noch: Wer hier liest und dabei rechts im Fenster Besucherzahl die Zahl 10 000 liest, ist der zehntausendste Besucher. Oder Besucherin natürlich. Diejenige, die ... oder derjenige, der also diese Zahl sieht, sollte ein Bild davon machen und es mir senden. Es gibt nämlich einen Preis: Ich werde dann eines meines Bücher schicken, die Besucherin, der Besucher darf sich eines auswählen!


28.01.2018

Χιόνι και ήλιος στους ώμους

Lito Seizani hat eines meiner Gedichte ins Griechische übersetzt. Ich freue mich darüber sehr.

http://peopleandideas.gr/2018/01/28/poem-paul-krieger/


Hier der Text.


18.01.2018

Der Siebzente Juni.

Heute ein Artikel, den ich 1982 schrieb. Thema: 17. Juni. Dieser Tag steht fest in meinem Kopf.






14.01.2018

Eine Geschichte aus dem Jahr 1983. So alt. Noch keine Handys, aber irgendwie zeigt sie die Anfänge einer neuen Zeit. Ärzte investierten noch im Westen in den Wohnungsbau und verdienten daran, anders als nach der Wende.


09.01.2018

Ein dunkles Gedicht und doch voller Hoffnung, die sich bestätigte. Jaja. Geschrieben 2006. Wie viel hat sich in den letztzen elf Jahren geändert - für mich und auf dieser Welt. Ich liebe wieder, doch der Welt scheint das egal, Mensch schlägt weiterhin viele diese und jene tot. Wie endlos dumm!

Von Schneeflocken, Sonne, Schultern