Paul Krieger
 Texte und Sprache


Als das kleine BabyHippopotamus in eine Grube fiel ...

Eine Geschichte von der Illusion der Verliebtheit und der Freiheit zu lieben - die Geschichte vom BabyHippopotamus und dem Werther. Gemeinsam machten sie sich auf, ihr Glück im heißen Afrika zu finden.


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ISBN 978-3927684157


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Als das kleine ...

... BabyHippopotamus in eine Grube fiel, da lag es, das heißt, da lag sie, denn es war ja eine recht junge Hippopotamusdame, ganz allein in einem Schlammloch, das gar nicht so lustig wie die anderen Schlammlöcher war. Die steilen Wände waren ausgetrocknet, steinhart waren sie. Auch der Boden war wie Asphalt, er­hitzt unter der stechenden afrikanischen Sonne.

Die brannte dem kleinen BabyHippopotamus auf den großen blauen Schädel und machte ihr die Gedanken entsetzlich wirr. Ich will endlich ganz in Afrika sein und meine dicke Haut an denMangroven-Bäumen reiben und dann in riesig großen Seen baden, dachte das kleine BabyHippopotamus ganz traurig und scheuerte ihren runden Körper voller Sehnsucht an den Wänden, doch sie spürte nichts. Darüber wurde sie noch trauriger, und sie sehnte sich sogar nach ihrem Werther. Er möge ihr ein dickes Tau hinunterlassen, so bäte sie ihn, wäre er ihr jetzt nah. Dann könnte sie sich das um den Bauch knoten, und zöge ihr Werther nur kräftig genug daran und sie machte sich ganz leicht, so würde sie bald über das Savannengras dorthin galoppieren können, wo sie all die ande­ren großen und kleinen Hippopotamusse laut schmatzen hörte. Hörte, wie sie mit Wonnegrunzen in riesig große Wasserlöcher sprangen, so dass das Wasser klatschend auf sie nieder­prasselte. Und hörte, wie sie in ihrer Sprache lachten und Scherze trieben.

Voller Sehnsucht hob da das BabyHippopomus ihren großen und jetzt so schweren Kopf. Da sah sie doch tatsächlich dort oben in der Öffnung vor dem blauen Himmel ihren Werther stehen. Welch vertrauter Anblick, dachte sie nun augenblicklich und sehr erleichtert, und sie dachte, gleich wird mein lieber Werther mich befreien, und deshalb wieherte sie jauchzend dreimal, so laut sie konnte.Das klang wie ein richtig huldseliges Jauchzen.

Aber was war bloß mit dem Werther los, dachte sie sogleich auch, denn der machte gar keinen Freudensprung. Er lachte auch gar nicht, wie er das sonst zu tun pflegte, wenn er sie sah. Und sie verstand auch gar nicht, was ihr Werther zu ihr herunter in die Grube rief. Welch Enttäuschung!


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