Paul Krieger

Tex und Sprache

Hier schreibe ich aktuell, was ich gerade bearbeite, überarbeite oder neu schreibe.

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27.01.2019

Ein Sonett, ganz frisch, das ich für meine Liebste schrieb, die gerade ein Gebirge überwinden muss und will.

Siebenundneunzigste Prüfung

Mein Herz, siehst du die Berge ohne Grün?
Da musst du nun hinauf, um ins Tal
zu schauen, wo du nicht länger frierst
und gerne zu diesem Himmel hochschaust.

Das macht macht Angst und du spürst schon in den
Beinen Kälte und dein Herz weiß nicht
wie es diesen Weg wohl gehen können
wird. Auch ich weiß nicht, wie das zu

schaffen ist. Doch ich werde deinen
Rucksack tragen, wird er dir zu schwer.
Massieren und dich tragen werde ich.
Ja, ich habe große Angst wie du.

Hinter ungestümen Bergen wartet
immer ein Tal, das weißt du und auch ich.


22.01.2019

Hier der Text:

Was mir das Blut so böse in den Kopf treibt

"Was liegt an?"

"Die Frau im dritten Bett, Zimmer 2013, wird es   wahrscheinlich nicht mehr packen."

Die Nachtschwester seufzt, denkt, Scheißnacht heut Nacht, nichts mit Ruhe.

Und starrt missmutig auf den weißen Kittelrücken da vor ihr, der am Telefon ungeduldig erklärt:

"Nein, machen Sie sich keine Sorgen. Bedrohlich ja, aber keine Lebensgefahr. Bleiben Sie ruhig daheim."


Und wie wird heute, so viele Jahre später mit der Würde, der Angst der Patienten, mit dem Schmerz der Angehörigen umgegangen? Man weiß als Ärztin, als Arzt, da wäre sofortiges Handeln angesagt. Äztin und Arzt schauen nach dem Alter des Patienten, schauen den Terminkalender an - außer es handelt sich um einen Privatpatienten - und dann erzählen sie dem Patienten, es gibt eine Warteliste. Dann diensten sie weiter. Ich hoffe nicht, dass ihnen ihr Essen zu Hause schmeckt.


25.01.19

Und gestern noch sah ich den Blättern ruhig beim Fallen zu, ich wusste ja, sie würden wieder kommen. Gestern. Und heute? Weiß mancher und manche, ich werde nicht sehen, wie sie wieder kommen. Leben ... fein und traurig und eben nicht endlos.

13.01.2019

Aber das will ich noch sagen, bevor es ins Bett geht: Liebe SPDler, ihr habt im Koaltionsvertrag der Abschaffung des Solis zugesagt, stufenweise formuliertet ihr. Und ich denke, niemand, der eigentlich SPD wählen wollte oder würde, denkt, er kann euch wählen, nachdem er erfahren hat, welch harte Linie ihr gegen die Abschaffung fahrt und bewusst verzögert, was ihr im Koalitionsvertrag zusagtet. Das ist doch viele Geld, das im Geldbeutel fehlt, wenn man arbeitet. Und die meisten hier haben einen sehr knapp gefüllten Geldbeutel und wenn sie lesen, da sind da 12 Miliarden Euronen mehr als gedacht im Haushalt für 2018, dann verstehen sie die soziale SPD überhaupt nicht mehr. Ihr wollt das Geld, von dem versprochen wurde, es würde enden, behalten für andere Ausgaben. Aber welche? Der Soli-Beitrag ist echtes Geld für jedin und jeden, der arbeitet. Das sind keine 6 oder 12 Euro, die es da mehr gibt nach der Steuererklärung. Ai, ich verstehe euch nicht, überhaupt nicht. Und ich denke, eure Haltung ist einfach dumm, damit gibt es keine neue oder wiederverbootet Wähler. Musste ich jetzt noch schreiben, denkt ihr, die es angeht, darüber nach.


6. Januar um 23:30 ·

Buona notte ... la canzone che mi dava la voglia di conoscere tutti voi, gente lì ... in 83 e ci andavo per tre anni. Ero costretto per motivi personali di ritornare al freddo qua in Germania. Sono, siamo in 2019, ed io non vedo l´ora di ritornare per il resto della mia vita in Italia. Vostro paese.Diventato il mio. Con voi che criticate la cena più buona che avete cucinato per gli amici. Pero non manca un pò di pepe, gli spagetti non sono un po troppo al dente? Ai ... il vostro cuore batte piena di umanità, anche se sembra - quello che riportano i giornali vostri e poì naturalmente anche i nostri - che abbiate perso il cuore per la gente straniera.No, lo dico io incontrando gli amici a Roma spesso. Voi non siete cambiati, siete gli stessi, addiritura siete migliorati adesso che la maggiorità di voi ha voglia di cambiare tante cose. Non lasciate vi imbrogliare, andate avanti sulla vostra strada del cambiamento. Se siete delusi perché le cose non cambiano subito pensate un po, leggete gli articoli fino alla fine, informatevi chi ha scritto questi articoli. Ai ... lasciate mi cantare ... di voi. La mia speranza per democrazie vere in tutto il mondo.

 

 

28. Dezember 2018 um 01:26 ·

Ach, mein Gott, wie sehr sehnst du dich nach Menschen in deinem Paradies. So wenige aber kommen an. Du siehst viele Tiere, aber du bist traurig, da bin ich sicher, denn du schufst doch den Menschen nach deinem Ebenbild, die dir Arbeit abnehmen in der Firma "Welt". Ja, du denkst natürlich modern, viel moderner, viel aktueller, viel voraussehender als wir. Wie schön wäre dieser Ort, bevölkert von vielen und feinen Menschen, so denkst du und schüttelst resigniert den Kopf. Du könntest einschreiten, klar, aber du willst das nicht. Diese Erde ist nur ein Unternehmen von dir, macht es bankrott, betrübt es dich, doch du hast noch viele andere Firmen, die vielleicht positive Zahlen schreiben.

Und du denkst natürlich nicht wie ein Unternehmer, aber du weißt, du bist einer. Du möchtest erfolgreiche Unternehmen in all deinen Unternehmen. Stellst du Statistiken auf? Ich wage zu sagen, du machst das nicht, du lässt dein Herz denken und deine Güte. Und bist traurig, wenn du siehst, das eine oder andere Unternehmen wird wohl bald den Konkurs anmelden müssen.

Manche hadern mit dir, weil so viel Schlimmes auf dieser Welt passiert, ich tat das einst auch, bis ich dich verstand. Vulkane brechen aus und verwüsten und töten, Überflutungen fluten übers Land und verwüsten und töten so viele Unschuldige. Viele weinen oft, auch ich. Ich glaube ich habe dich verstanden und ich denke, du willst uns nicht strafen mit all diesen Katastrophen, mit all den Kriegen, mit den bösen Dingen, die wir täglich Mitmenschen antun. Ich denke, du lässt es geschehen, weil du einfach irgendwo anders beschäftigt warst oder manchmal müde bist und allein uns die Verantwortung übergeben hast.

Mein Gott, ich denke, mit Buddha gehst du bisweilen deine Runden im Paradies. Oder mit Abul-Kasim, mit den Gründern des Sanatana Dharma, mit den Gründern des Hebraismus oder mit dem Gott des Regens, dem Gott der Steine usw. Ihr diskutiert viel, schüttelt viel den Kopf.

Das sind Bilder, Vorstellungen von mir über dich, mein Gott.

Du weißt, ich fühle mich als Christ, ich fühle mich als Buddhist, als Jude, als Hindu, als Islamist, als ein Anhänger des Gottes der Steine, des Regens, der Sterne. Nein, du wirst mich nicht bestrafen, wenn ich nicht sage, du bist mein einziger Gott, da bin ich sicher. Aus deinen Schriften habe ich verstanden, du hast mich zu deinem Ebenbild erschaffen, also zu einem Gott. Ich, Mensch, bin ein Gott, mein Gott und lebe ich deine unverfälschte Lehre, die, die uns Jesus offenbarte, wirst du mich nicht strafen. Und du wirst mich nicht strafen, wenn ich Schlechtes über all die Autoritäten all dieser verschiedenen Religionen offenbare. Offenbare, dass diese Autoritäten nicht gut für uns Menschen sind, denn sie wollen uns einzig manipulieren. Wir sind Götter, dazu hast du uns gemacht. Wir entscheiden, was ist gut, was ist schlecht in unserem Leben.

Nein, du wirst mich nicht bestrafen, wenn ich dies auch öffentlich sage. Verzeih mir, dass ich mich nicht als Prediger verkaufen will ... ach, ich denke, das hast du mir schon längst verziehen.

20.12.2018

Oiiii, was berichtet hier unser Spiegel? Italiens Regierun knickt vor der EU ein? Unsere objektive Presse ... wie der unfehlbare Spiegel ... meldet das so. Die italienische Regierung ist überhaupt nicht eingeknickt, sie hat ihre Pläne nur anders beschrieben. Und die EU-Leitenden haben das akzeptiert und verkaufen es so. Sie sollten sich schämen. Die EU-Leitenden leiden unter der französischen Revolution. Wann wierden diese EU-Veranwortlichen gestehen, die EU als Wirtschaftsunion ist gescheitert ... sprich: Italien wehrt sich zu Recht gegen das, was die Großkonzerne europaweit, weltweit wollen. Und die Franzosen machen Angst, 1789 gehört denen und vor der Wiederkehr von 1789 herrscht die Angst und deswegen wurde Italiens Haushalt abgenickt, obwohl der fast der gleiche ist, der zuvor so vehement abgelehnt wurde. Aiiii, wie verlogen ist diese Wirtschaftsunion EU.

Oiiii, was berichtet hier unser Spiegel? Italiens Regierun knickt vor der EU ein? Unsere objektive Presse ... wie der unfehlbare Spiegel ... meldet das so. Die italienische Regierung ist überhaupt nicht eingeknickt, sie hat ihre Pläne nur anders beschrieben. Und die EU-Leitenden haben das akzeptiert und verkaufen es so. Sie sollten sich schämen. Die EU-Leitenden leiden unter der französischen Revolution. Wann wierden diese EU-Veranwortlichen gestehen, die EU als Wirtschaftsunion ist gescheitert ... sprich: Italien wehrt sich zu Recht gegen das, was die Großkonzerne europaweit, weltweit wollen. Und die Franzosen machen Angst, 1789 gehört denen und vor der Wiederkehr von 1789 herrscht die Angst und deswegen wurde Italiens Haushalt abgenickt, obwohl der fast der gleiche ist, der zuvor so vehement abgelehnt wurde. Aiiii, wie verlogen ist diese Wirtschaftsunion EU.

10. Dezember 2018 ·

Ich hörte Macron zu ... in der Tagesschau wurde dazu "unser Kommentar" dazu gegeben. Immerhin soll ja später dort mehr kommen. Der Präsident ist vor den Bürgern zu Kreuze gekrochen. Verspricht 100 Euro mehr jedem Arbeitnehmer ab Januar, ai, das bezahlen natürlich die Steuerzahler. Eine Weihnachtsbonifikation will er den Arbeitgebern aufdrücken. Renten unter 2000 Euro will er nicht besteuern, den Mindestlohn will er anheben, die Mehrverdiener will er mehr zur Kasse bitten ... wow, Vive la France, die Gelben Westen haben 1789 nicht vergessen. . Sie zeigen, wir wollen keine EU, in der nur die Großen immer reicher werden. Dem Wirtschaftsschluss gehört die Rote Karte.

Welche Rolle hat Frankreich in der EU? Ich freue mich für meine Regierung in Italien, genauer gesagt, für die Fünf Sterne. Ihren Haushaltsvorschlag muss die EU nun wohl annehmen. Und muss akzeptieren, da soll mehr Geld sein, aber nicht auf Kosten der Bürger.

Und wir hier? Die CDU verändert sich, um wieder größer zu werden. Die SPD will sich auch profilieren und Stimmen gewinnen, äußert Bedenken und .... grrrrrr, den Soli will sie nicht abschaffen. Kapiert meine SPD denn gar nichts? Das Realeinkommen sinkt hier ständig, die Arbeitsbedingungen werden immer brutaler, die Wirtschaft floriert wunderbar... Fuck, ja, fuck die SPD, die uns Geld nimmt, das wir zum Leben brauchen. Und das stimmt mich traurig, so traurig. Meine einstmals geliebte Party kapiert "un cazzo". Mancron verspricht, Renten unter 2000 Euro, ja 2000, werden nicht mehr besteuert. Ai ... und meine SPD?

Ich denke, die EU als Wirtschaftsunion gehört nicht zu uns Bürgern in all den verschiedenen Ländern, in denen wir leben. Diese Idee (von wem?) gehört als gescheitert erklärt. Als Idee, dass nie wieder ein Krieg zwischen Ländern Europas stattfinden soll, ist sie wunderbar. Aber nur für diese Idee sollten wir die EU lieben. Lieben dafür, dass wir uns in Europa zu Hause fühlen

Was hat mir die EU gebracht? Das Positive: Ich weiß, was ich bezahle, bin ich europäisch unterwegs, den Wert des Euros kenne ich ja von zu Hause. Kenne ihn also, bin ich europäisch unterwegs. Ansonsten hat sie mir eigentlich nichts beschert. Verschicke ich eines meiner Bücher nach Österreich, zahle ich einen Portopreis, der mich abhält, meine Bücher zu verschicken.

Ai, genug, ich bin besoffen vom Glück, das mir die französichen Bürgerinnen und Bürger bescheren. Denn nun können die EU-Meister Italiens Haushalt nicht mehr verneinen.

Es leben die Bürger, die sich einmischen und den Großen zeigen, dass Europa eine feine Idee ist, was unser Zusammenleben anbetrifft. Geht ihr Konzerne, die ihr verdienen wollt oder gebt uns Bürgern, die ihr mit uns allen viel, viel verdient, all das Geld, das ihr mit uns verdient, zurück.


4. Dezember 2018 ·

16.07.2018

Muss wohl wieder einmal ein Lebenszeichen geben. Seit Mai ist ja viel passiert. Zuletzt: Trump mit Putin, Antidemokraten begegnen sich. Frankreich Weltmeister, den schönsten Fußball haben die Kroaten gespielt. So ist das Leben, einfach, dumm und doch wahr.

Der Sommer ist da - wie lange bleibt er wohl? Ich möchte ihn genießen. Heute an meinem See in Raunheim, an dem ich seit 1976 war, wann immer mir die Arbeit das erlaubte, und wo ich meine Examensarbeit schrieb. Heute dort: Alles neu. Neue Straßen, die Hauptstraße des Städchens habe ich gar nicht wiedererkannt. Ein Café neben dem anderen. Der See: super coole Lokation, die am Wochenende eingeweiht wird. Das Positive ist, die Preise bleiben die alten, das ist ungewöhnlich. Es wird viele Events dort am See geben. Ich saß da, trank ein Bier und staunte. Und fühlte mich wie ein Alien. And the times, they are a changing.

Das Leben ist rund, es gibt keine Anfang und kein Ende. Wiederholungen, Neuerungen und stets läuft es auf das Gleiche hinaus: der Kreis. Für den einen, die andere ist der Kreis noch weit, für andere wird er immer enger, bis er sich schließlich zu einem Knoten zuzieht. Und so ist es wohl richtig. Ein jedes Leben muss ja einmal fest verknotet werden, um dann als Knoten, der erinnert, zu sein, wenn man die Schuhe anzieht. Dann fragen sich die, die den Knoten beim Binden finden, was soll der? Die einen werfen die Schnürsenkel verärgert fort, die anderen versuchen ihn zu lösen.

Aus meinem Urlaub, der natürlich viel zu kurz war, bringe ich ein neues Bild für meine Seite mit.

Auf Links möchte ich hinweisen, die ich erwähnenswert finde. Hier sind sie, schaut da ruhig einmal hinein, wenn ihr Zeit und Lust habt.

https://www.facebook.com/AppreciateENG/videos/1886414838324986/UzpfSTEwMDAwMDMxMzIxMjAzMjoxOTIxNTQyMTQ3ODY2MjA3/

https://www.facebook.com/PolitikUndZeitgeschehen/videos/1828514933931079/UzpfSTEyNTc1MzYyMTQ6MTAyMTIxMDU0MzM4OTE5MjU/

https://www.facebook.com/RBReich/videos/2037074652971787/UzpfSTEwMDAwMjU3ODEzNjYxNzoxNzgzMDc2Njg1MTIxNTg1/?comment_id=1783105245118729&reply_comment_id=1783152615113992&notif_id=1531764990354015&notif_t=feed_comment_reply

Einen ganz feinen Link, den ich erhielt, finde ich jetzt nicht mehr. Er wird folgen.

Gute Nacht nun und ein Dankeschön an all die Leser, die hier immer wieder nachschauen.


09.05.2018

Endlich habe ich die kleine Geschichte wiedergefunden!!! Sie heißt "Utopia - als die Welt einmal fast erfroren wäre". Geschrieben 1978. So alt - aber urteilt selbst, ob sie noch immer aktuell ist. Oder ob etwas davon aktuell ist oder ob diese Utopie einfach langweilig ist.

Hier gehts es zu "Utopia"


01.05.2018

30200 Besucher waren jetzt schon hier. Das freut mich doch ungemein und draußen ist es unangenehm, kalt finde ich. Dies Gedicht vom Bauern fand ich gerade. Wie schön doch so ein erwärmendes Naturgedicht sein kann - und wie aktuell

Ernte

Es kam der Tag
da sagte der Bauer
Es ist geschafft
Die Ernte erschlug der Hagel
doch der Sommer gut war

Gott hat gesprochen
denkt der Bauer
und schüttelt den Kopf

Er geht in sein Haus
Dort geht er zum Schrank
und nimmt den Schnaps
der ist selbstgebrannt

Er gießt ein
Einmal zweimal
und drei Mal mehr

Er schreibt die Briefe
die zu schreiben sind
begleicht die Rechnungen
die noch offen sind
und schwankt zum Bett

Er träumt vom Traktor
riecht den Diesel
hört den Traktor tuckern

26.04.2018

Ich freue mich über den Zähler hier auf meiner Homepage.Bald zeigt er 30 000. Der April ist bald auch vorbei und da waren so schöne warme Tage dabei. Da saßen wir hier in der Wohnung fest, denn es musste intensiv an der Zukunft auf einem ganz anderen Feld gearbeitet werden. Das ist jetzt erst einmal vorbei, wunderbar.

Wunderbar ist gar nicht, dass es jetzt kalt ist da draußen. Aber so ist das Leben, basta.

Syrien geht weiter, Autoattentate scheinen Mode zu werden. Wer irgendwie falsch gepolt ist in seinem Leben, braucht keine Bombe mehr zu basteln, um seinen Hass auf die Menschen loszuwerden, es geht ganz einfach. Es braucht nur ein Auto. Einen PKW für ein "sanftes" Attentatt mit fünf oder sechs Toten, ein Transporter, da kann man schon mit 10 - 20 Toten rechnen, ist genug, um weltweit in die Schlagzeilen zu kommen. So einen Fahrzeug kann ich für 29 Euro mieten. Das ist also sehr kosteneffizient.

Und die Medien sind glücklich, es gibt Schlagzeilen und Leser bzw. Zuschauer in den Medien.

Brave new world, wunderbare neue Welt, es wird uns nie langweilig. Ganz Kanada ist betroffen vom letzten Anschlag ... so die Presse. Wenn man die Möglichkeit hat, Kanadier über ihre Betroffenheit zu befragen, ist man irritiert. Manche haben gar nichts davon gehört. Warum? Nicht alle schauen die Nachrichten, weil sie ihrer satt sind, weil sie sie nicht interessieren. Aber das ist nicht nur in Kanada so.

Aber weg von den Medien und dem, was in der Welt passiert. Zurück zu mir und meinem Erleben in diesem Leben.

Ich bin recht erleichtert nach dem Stress der letzten Wochen, ich bin froh, dass ich an Texten arbeiten kann, an Gedichten. Ich sehne mich danach, dass all meine Gedichte lesbar für alle werden. Und heute stöberte ich in all den Dateien hier auf meinem Computer und fand dies Sonett ... und das lade ich jetzt hier hoch.

Warum? Es spricht vom Glück in meinem Leben. Und haben wir nicht alle glückliche Momente in diesem Leben, selbst wenn wir unsere Schuhe dem Gestank und Dreck auf der Straße aussetzen und fluchen, wenn wir sie zu Hause ausziehen und dann die Sohlen säubern müssen, minutenlang schrubben und schnuppern, ob sie noch nach Straße stinken und uns überlegen, ob wir sie schon morgen wieder tragen können, ohne dass andere denken, Mensch, der Mensch riecht irgendwie.

Hier also für euch eines meiner Sonette.Tribute to Dylan Thomas´ Gedicht "Do not go gentle into that good night". Mein Sonett ist natürlich auch auf Englisch. Ich mag es gar nicht ins Deutsche übersetzen, englische Muttersprachler dürfen mir gerne schreiben, wo das kleine Werk nicht zu verstehen ist.

You did not go gentle into that deep black night

Doomed to be alone you simply said and
laughed Provocation sitting next to me

The seats are red Made of leather
The car is black and I smiled back at
you What else could I do You smelled
the leather in my car I smelled you

So we sat there and went on chasing
Our hearts? Definitely no you´d say
and then the car rolls backwards and
your mobile is ringing loud and I

think of a movie and start laughing
How violent you were when you got
out of the car And Fuck! you kept
shouting into that endless holy night


06.04.2018

Ich werde in der nächsten Zeit meine Gedichte in den verschiedenen Gedichtbüchleins oder Gedichbüchleinen erhältlich hier hochladen.

Es würde mir gefallen, sie würden dann gelesen. Sie bleiben natürlich durch Copyright geschützt und wer sie auch im Büchlein haben will, wird sie bestellen können.

Der Anfang ist gemacht mit "Afrika & Himbeereis". Ist noch nicht vollständig, wird es jedoch bald sein. Wer schon einmal lesen will, sucht bei Lyrik.



03.04.2018

Wie weit das neue Jahr schon wieder ist ... Ostern vorbei... ein frühes Ostern. Ein gutes Ostern habe ich den lieben Menschen, die ich kenne, gewünscht. Ein "frohes" Ostern zu wünschen, gelang mir nicht zu schreiben. Zu unschön, um ehrlich zu sein, zu brutal wird heute gerade in dieser Welt miteinander umgegangen. Auch über das "frohe" Ostern grübelte ich lang. Aber selbst in der größten Bedrängnis gibt es Momente, so klein sie auch seien, über die man froh sein kann, selbst wenn der Tod schon an der Ecke steht.

Ich bin froh, um die wunderbaren Menschen, um die ich weiß. Ein Kind kommt neu in diese Welt, da hat man einen Arbeitsplatz bekommen, dort hat man an einer Blume gerochen und fühlte sich zu Hause. Groß und klein können Dinge sein, über die man sich freut, selbst wenn man sehr traurig ist.

Ich bin überhaupt nicht froh, über das, was Menschen in unserer aufgeklärten Zeit erleben, erleben müssen. Ich bete zu meinem Konzept von Gott, dass er (dieses) uns die Kraft und den Mut gibt, durchzuhalten, aufzustehen und Nein zu sagen.

Jeden Tag stelle ich mir diese Aufgabe: Was war das Schönste heute? Gar nicht leicht. Aber kostbar, wenn ich dann sagen kann, was mir das Schönste an diesem Tag war. Mir gibt das das Lächeln und das schöne Gefühl zu leben zurück nach Stress und Mist und Grausamkeiten.

Der Mensch ist des Menschen Medizin, diesen schönen Satz eines sicher wunderbaren Menschen trage ich fest in meinem Herzen. Ich begegne vielen Menschen und darum bin ich froh, sie machen mich stark, geben mir die Freude am Leben. Manche sind auf den ersten Blick gar nicht bewunderswert, geben mir ein schlechtes Gefühl, aber höre ich ihnen zu und sage meinen Senf dazu, ja, der kann sehr scharf auch sein, dann entdecke ich immer eine Schönheit in diesem Menschen. Und das macht mich stark und gibt so viel Lust zu leben.

Ai, genug ... eigentlich wollte ich mich nur bedanken für euch Menschen hier auf meiner Seite. 20406 habe inzwischen meine Seite aufgerufen. Wow ... wie mich das überwältigt mit Freude. Drum arbeitete ich an diesem Sonett, das ich vor vielen Jahren schrieb. Besser gesagt: entwarf. Kann es euch hoffnungsvoll stimmen? Ich würde mich freuen.

Hier also das Ding, das mich durch mein Leben begleitete und noch immer eine Hilfe ist.

Mein Boot wird schon nicht sinken

Irgendwann, gewiss, kommt Land in Sicht.
Der Mast gebrochen, Sextanten schlug es
über Bord, das Funkgerät ist abgesoffen,
auf dem wilden Wasser weit da treibe ich.

Hoch die Wellen, nass und scharf den Schlaf
mir aus den Augen treibend, dein Boot,
es wird nicht sinken, höre ich sie
wütend raunen in dem Sturm, der sich

nicht geschlagen gibt. Singen da nicht
auch Sirenen mir das Herz ganz weit und
warm? Und das Auf und Ab der Wogen
lässt mich fühlen, mein Boot ist endlos stark.

Bald wird die Nacht dem Morgen weichen und
spült mich an am weichen Strand zuhaus.



20.03.2018

Und die Besucherzahlen steigen weiter ... herrlich. Daran denken: Der oder die Zwanzigtausendste darf sich ein Buch wünschen.

Und hier ein Text, den ich gestern schrieb.

Globalisierung ist eine Folge der Kolonialisierung

So der Titel.                        
Ich werde den Beitrag ein paar Tage in meinem Blog lassen, dann wandert er in die Rubrik Texte zum Lesen. Und wenn Sie jetzt den Text lesen wollen, einfach zu "Mein Blog" gehen. ... Sorry ... der Artikel kommt demnächst in das (für mich den) den Blog.



15.03.2018

Und die Besucherzahlen steigen, doch leider meldete sich die/der 10000ste Besucherin/ Besucher nicht. Na, das Angebot gilt noch: Jetzt für den 20000 sten.


Welch schöne Tage mit den Menschen, deren Coach ich für Deutsch bin. Wie viel lerne ich von ihnen, wie vieles, von dem, was sie berichten, lässt mich denken und wachsen.


Aktuell nehme ich unsere neue große Koalition wahr. Ich erwarte mir nichts. Nichts Gutes, nichts Schlechtes ... es geht weiter eben.


Putin wird am Sonntag gewählt, wow, 25 Jahre, Herr Präsident, erlebe ich noch ihr 50jähriges Dienstjubiläum? Herr Trump, du mit den Pfälzer Genen, so ein Jubiläum werde ich bei dir garantiert nicht erleben und das stimmt mich froher. Und ich warte gespannt darauf, wen der italienische Präsident zur Regierungsbildung beauftragt.


Lust auf ein Sonett? Essen ist wichtig, manche Essen sind anstrengend. Was denkt man da am Tisch, wenn Merkel mit Putin sitzt oder Trump mit Kim Jong Un? Oder Assad mit den Vieren? Mein Sonett hier ... von einem Essen mit Fünfen, noch nicht ganz fertig.


Eingeladen am Tisch mit Fünfen.

02.03.2018

Aktuell freue ich mich, dass die Besucherzahl erfreulich steigt. Wunderbar!

Wahlen in Italien

Ansonsten hätte ich gerne ein wenig mehr Zeit, um meinen Blog zur "Bewegung-Fünf-Sterne" mehr zu pflegen, denn jetzt schreibt die deutsche Presse ja wieder viel über Italien - doch ist diese Berichterstattung so voreingenommen ihn ihrer Berichterstattung zur Bewegung. Das ärgert mich schon ein wenig und andererseits freue ich mich auf Sonntag, genauer Montag, wenn die Ergebnisse vorliegen. Ich hoffe noch immer auf ein besonders gutes Ergebnis für die Bewegung!



Wer wird die zehntausendste Besucherin oder der zehntausendste Besucher?


Und auch diese noch: Wer hier liest und dabei rechts im Fenster Besucherzahl die Zahl 10 000 liest, ist der zehntausendste Besucher. Oder Besucherin natürlich. Diejenige, die ... oder derjenige, der also diese Zahl sieht, sollte ein Bild davon machen und es mir senden. Es gibt nämlich einen Preis: Ich werde dann eines meines Bücher schicken, die Besucherin, der Besucher darf sich eines auswählen!



28.01.2018

Χιόνι και ήλιος στους ώμους

Lito Seizani hat eines meiner Gedichte ins Griechische übersetzt. Ich freue mich darüber sehr.

http://peopleandideas.gr/2018/01/28/poem-paul-krieger/


Hier der Text.


18.01.2018

Der Siebzente Juni

Heute ein Artikel, den ich 1982 schrieb. Thema: 17. Juni. Dieser Tag steht fest in meinem Kopf.







14.01.2018

Der Neubau

Eine Geschichte aus dem Jahr 1983. So alt. Noch keine Handys, aber irgendwie zeigt sie die Anfänge einer neuen Zeit. Ärzte investierten noch im Westen in den Wohnungsbau und schufen so Studentenwohnheime. Sie verdienten gut damit, Studenten gab es ja genug und die brauchten Wohnraum und diese Ärzte hatten ein gutes Gewissen und die Baugesellschafter rieben sich die Hände, denn alles wurde vermietet zu guten Preisen - anders als nach der Wende so viele Ärzte arm dran waren.Sie hatten viel Eigenkapital investiert in die Wohnungen im Osten, doch die Studenten blieben leider aus. Manch eine armeÄrztin, manch ein armer Arzt hatte sich verspekuliert und musste lange darben.



09.01.2018

Ein dunkles Gedicht und doch voller Hoffnung, die sich bestätigte. Jaja. Geschrieben 2006. Wie viel hat sich in den letztzen elf Jahren geändert - für mich und auf dieser Welt. Ich liebe wieder, doch der Welt scheint das egal, Mensch schlägt weiterhin viele diese und jene tot. Wie endlos dumm!

Von Schneeflocken, Sonne, Schultern

Von Schneeflocken, Sonne, Schultern
Schneeflocken schlagen seit Monaten
mir die Lider nieder und scheint
die Sonne, wage ich nicht
dem Strahlen entgegen zu sehen.

Müdigkeit ist Trumpf und meinen Schlaf
genieße ich ergeben der Ewigkeit entgegen.
Was sein soll, soll ruhig rühren
doch berühren soll es nicht.

Am Salz hab ich mich satt getrunken.
Auch gegessen. Geschmack? Es ist, wie
es ist, Scotch und Soda, Samba Sayonara
warten nie vergebens des Abends auf mich.

Ich suchte, sag ich schnell am Ende
und schon steht da Schwarz um mich.
Ich zucke die Schultern, ein letztes Mal,
und stolpere einfach ganz weit fort.

Schneeflocken schlagen seit Monaten
mir die Lider nieder. Heute schien
die Sonne einmal wieder und ich wagte
schamesrot dem Strahlen tief zu lauschen.