Paul Krieger

Tex und Sprache

Hier schreibe ich aktuell, was ich gerade bearbeite, überarbeite oder neu schreibe.

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(Das funktioniert leider noch nicht, weil nicht im Baukasten von Strato vorgesehen. Die Hoffnung stirbt nie...?

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12.10.2020

Und hier ein ganz frisches Sonett, ai, manchmal geht es so schnell. Das Ding ist fertig.

Mondbetrachtung

Über blauem Mond läuft die Welt davon,
doch wer sieht den schon, schaut er hinauf.
Hinter dem roten wartet Ewigkeit.
Ob da geliebt werden wird, ist offen.

Den gelben Mond betrachte ich sehr gern,
er ist, was er ist, seit Ewigkeit.
Wie die Sonne strahlt er am Firmament,
wir wissen, er ersetzt die Sonne nicht.

Den grünen Mond erhoff ich mir sehr wohl,
verspräche er doch Leben endlos.
Und wie nah ist er, geh ich ins Bett.

Fehlt der graue Mond. Meist seh´ ich ihn.
Er strahlt ganz anders, empfinde ich.
Gegen Übelkeit such ich Farben.





09.10.2020

Ein Lied hat mich inspiriert zu diesem Sonett

To fall in love with you

Mein Herz, da schläfst du dahin für dich.
Wie froh ich bin, wecke ich dich nicht,
weil ich über dies und das nachdenken
will. Oder muss. Verstehst du mich?

Ich habe gelernt, niemand wird
mich je verstehn, doch du, mein Herz,
bemühst dich noch darum. Manchmal schreist
du entsetzlich laut, wirfst mir deine

Einsamkeit in meinen Kopf und ich?
Verstehe dich und mich und Vater
auch taucht in der Druckerschwärze auf.

Danke, mein unendliches Wesen
für all die Farben, die du mir gibst,
und gehe ich, gib mir einen Kuss.



02.06.2020

CoronaCorinna ist noch präsent, doch wir dürfen wieder unsere Freunde sehen. Das ist fein, sehr fein.

Doch da ist natürlich wieder ein anderes Übel aktuell. Ich spreche von den USA und von ihrem Chef und von einer schrecklichen Tat eines US-Polizisten. Er hat einen Schwarzen ermordet und ich hoffe, er wird wirklich bestraft. Ich denke, er wird sagen, er ist sich keiner Schuld bewusst, hat nur seine Pflicht getan.

Was für mich kein Entschuldigungsgrund ist. Als Kind, wenn ich Nachbarn fragte, warum sie so Schreckliches getan hatten, hörte ich diesen Satz stehts: Ich habe nur meine Pflicht getan

Meine Wut, das man sich heute noch so für seine Tat rechtfertigt, ist riesengroß. Ich hoffe, dass all ihr US-Amerikanerinnen und -amerikaner weiterhin auf die Straße geht und gegen Willkür und Einstellungen aus dem 18. Jahrhundert demonstriert. Niederkniet und damit zeigt, welch Schande in eurem Land da noch von Heute nach Morgen lebt. I had a dream ... wie gern würde ich erleben, dass der Traum Realität geworden ist. Dass es in eurem Land keinen Unterschied mehr gibt zwischen Weiß und Schwarz und Gelb und Braun.

Ihr Weißen in diesem Land, ich wünsche euch, dass ihr auf Weise hört und an die Geschichte eures Landes. Eures? Eure weißen Vorfahren haben dort Genozid betrieben. Schämt euch, wie so viele von uns hier in Deutschland schämen für die Taten ihrer Großväter oder Väter, ja, da sind noch ein paar da. Für die Einstellung ihrer Großmütter oder Mütter. Viele von euch sind religiös, wie könnt ihr mit eurer Religion vereinbaren, dass Menschen einer anderen Hautfarbe so schnell zum Opfer werden? Liebt Gott nicht alles Menschen, auch die, die nicht an ihn glauben?

Wie sehr würde ich mich freuen, ihr Weißen würdet alle auf die Straße gehen und demonstrieren für gleiches Recht für alle, mich freuen, ihr, die ihr einen Irren gewählt habt, ja, einen Irren, versteht Gottes Botschaft. Und protestiert und setzt ab oder erzwingt eine Änderung der Verfassung, sodass die Meinung der Mehrheit euren Präsidenten bestimmt. Und vergesst den Revolver, das Gewehr, die  in eurem Haus zuhause sind.

Und jetzt zu mir, der ich Dinge gerade ordne. Fand mein erstes in einer Zeitschrift veröffentlichtes Gedicht wieder. Geschrieben 1983. Ai, so viel Zeit. Doch was hat sich geändert? Ich schrieb zur Wahl und dass man Grün wählen sollte. Verändert hat sich: Ich wähle nicht mehr Grün, sondern die Linke. Interessant für mich für meinen Sinneswandel: Damals war Grünwählen gleich Revolte. Heute ist Grünwählen nichts mehr von Revolte. Die Linke wählen, ist Revolte. Lange habe ich sie nicht gewählt, denn das waren doch Leute in der Partei, die im alten DDR-Regime im Kopf beheimatet waren. Unmöglich sie zu wählen. Doch heute tue ich es gern.

Ich hänge die Fahne nach dem Wind? Oi, das kann man in dem Fall ja wirklich nicht sagen. Ich war bereit, meine Meinung zu ändern. Und darauf bin ich stolz.

Hier nun endlich dies Gedicht, entscheidet selbst, was davon noch heute gültig ist und ob ich richtig handelte, meine Meinung zu überdenken und umzuschwenken.


DEN WAHNSINN WÄHLEN ­

oder: Warum ich lieber grün hinter den Ohren sein will

 

Wählen

muss ich allemal darum komm ich einfach nicht,
ansonsten dürfte man sich nie beklagen,
dass etwas ganz anders läuft als ein jeder wollte.

Allerdings
die Schwarzen wählen kann ich nicht, weil
die den kleinen Mann d. h. den, der die
kleinen Brötchen schon immer backt,
zum Freiwild erklären wollen, damit
es ihm vielleicht einmal besser gehe
in seiner goldnen Kundenfreiheit, aber
auf der Strecke geblieben muss schon
im­mer werden, so ist nun mal das Leben.

Eben
drum könnt´ ich die Blauen wählen, weil die
verstehen umzukippen und geben unverfro­ren
doch niemals auf und so nehme, auferstanden,
die Geschich­te ihren Lauf und darum eben kann
ich Blau nicht wählen, weil dann alles wie gehabt, oder?

Da
könnt´ ich ja auch gleich die Braunen wählen
und die alte Ordnung, deren Sauberkeit
und von wegen Einheit, unserm Land, Brüder
Hand in Hand vereint, zuliebe die Havaks vergraulen
und wenn es sein muss und die's partout nicht anders fressen wollen,
dann prügeln wir sie eben raus, nee, mit dem rechten
Augenmaß natürlich, umgebracht wird da keiner nicht,
be­stimmt, ihr Geschichtsverfälscher.

Was bleibt?
Die Roten? Die hab´ ich bisher gewählt und
würd's auch gerne wieder tun – von wegen alte Liebe rostet nicht –,
nur verständen die, hochglanzreibungsfrei poliert, mein Votum fehl.
Die ließen flugs Erneuerung in sich ruhn und strickten
unterm roten Mantel fort an ihrem bunten Schal,
der schwarz und blau violett und ach so warm
und hätten also nichts gelernt.

Und darum
also wähl ich, wie ein echter Demokrat sich sagt,
das Chaos, denn das lässt denken und zweitens
kommt es niemals schlimmer, als man sich ja schon denken kann
und darum bin ich lieber grün und blick´ nicht durch,
weil dann alle wahrlich zusammenstehn, den neuen Zeiten
unvoreingenommen und unverstellt entgegen sehn

Müssen.
Da sie begriffen haben werden, die Geschichte lehrt
nicht mehr und also mal ganz andre Wege suchen, weil die alten
viel zu eng geworden und darum voll verstopft
und also nichts mehr vorwärts geht.



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02.04.2020

Corona weltweit, lässt verstummen bisweilen. Und viel lese ich, um mich zu informieren. Man sagt mittlerweile zum Abschied: Bleib gesund.


Hier drei Sonette, die ich im März schrieb. Sie sind also noch recht frisch, erfahren vielleicht noch diese oder jene Veränderung. Jaja, sie leben.

Das erste entstand, als wir uns Corona bewusst wurden und die Liebste hier zu Hause 14 Tage krankgeschrieben war. Ai, mein Home-Office geriet total durcheinander. Das zweite wurde zum Sonett, als auch bei uns die Anzahl der Betroffenen hier anstieg. Ich bin nicht vermessen, wenn ich sage, ich wusste das, denn ich bin ja auch in Italien stets präsent. Das dritte meiselte die Worte in Zeilen, weil ja jeder an Verschwörungstheorien denkt.

Corona-Corinna, du bist grausam, hätte ich Millionen, um an einem anderen Ort jetzt zu sein ... sie würden mir nichts bringen. Corona ist überall auf dieser Welt zurzeit. Wie können wir uns schützen? Jetzt eigentlich gar nicht. In Zukunft aber ... indem wir Menschen erziehen, nicht alles zu fressen, was man sich leisten kann. Ist doch irgendwie logisch für mich: Wer sich alles leisten kann, frisst, was andere nicht fressen können, weil ihnen das Geld fehlt. Oder frisst man in manchen Ländern schon immer beispielsweise Flughunde? Jaja, da ist der Dichter und seine Recherche gefragt und die braucht Zeit. Was aber schnell zu erkennen ist: Wir sollten nicht alles Fleisch fressen, was man nicht jeden Tag isst. Wir sollten ... ai, nein, ich bin noch nicht vegan, ich will dann und wann ein bisschen Fleisch.Eines jedoch scheint mir klar: Manches Fleisch gehört verboten und wir sind globale Menschen geworden, eine Welt sind wir, was Lieben angeht. Drum dies für all die Märkte und Anbieter in aller Welt: Verbietet auf Märkten den Verkauf von Fleisch, dass nicht auf den Mittagstisch gehört. Weltweit ist doch verboten, Menschenfleisch zu verkaufen, verbietet also den Verkauf von Tieren, die man in der Mehrzahl unserer Kulturen nicht frisst.


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To fall in love with you

Mein Herz, da schläfst du dahin für dich.
Wie froh ich bin, wecke ich dich nicht,
weil ich über dies und das nachdenken
will. Oder muss. Verstehst du mich?

Ich habe gelernt, niemand wird
mich je verstehn, doch du, mein Herz,
bemühst dich noch darum. Manchmal schreist
du entsetzlich laut, wirfst mir deine

Einsamkeit in meinen Kopf und ich?
Verstehe dich und mich und Vater
auch taucht in der Druckerschwärze auf.

Danke, mein unendliches Wesen
für all die Farben, die du mir gibst,
und gehe ich, gib mir einen Kuss.



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Das zweite Sonett heißt Corona 1 oder



Mehr als Klopapier Kaufende brauchen

Menschenschlangen meiden, geduldig
warten auf das Leiden oder etwa
nicht? Vorräte anschaffen und
dabei ach so vieles leeres Lachen

zur Entschuldigung, um dem Streiten
zu entgehen, denn viele wollen
nicht verstehn, wie groß da meine Angst
heute vor dem nächsten Morgen ist.

Ich schäme mich, doch meine Liebsten
sollen leben und wie sollen sie
das, gibt es kein Klopapier mehr hier,

denn ich habe doch gelernt, nur
ein saubrer Arsch lässt uns leben,
so dass unsre Kinder uns noch mögen.


Und hier Corona 2, entstanden in den letzten Tagen.


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Gedankenspiele müssen sein


Es ist Samstag und nicht nur Herzen
schlagen außer Takt. In aller Welt
wird gefragt, wer hat uns das gebracht.
War das Gott, der uns erinnern will,
daran, wie klein wir Wesen sind?

Mein Gott, Konzept du mein, das ich
längst schon lebe, da ich begriff mit
Hirn, mit Haut und Hand, dass in mir
wohl alle Götterlehren sind. Und
welche Macht sollte ich jetzt anklagen?

Geheimdienste, dahinter Kapital?
Wir Alten haben doch zu vererben,
als Konsumenten werden wir gebraucht.

Alles nur ein bittrer Jungenstreich von
denen, wütend, weil sie für uns
zahlen? Wir sind Gott, denke ich.



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4.02.2020

Wie viele lesen hier oder klicken meine Seite an? 5000 jeden Tag. Ich bin froh darum.

Drum hier ein Sonett, das ich heute am Abend schrieb. Über Hölderlin werde ich im März dies und das in einem Seminar berichten.

Der Dichter ist mir nah ... und ich bin froh, dass ich nicht so verlassen eines Tages aus dieser Welt gehen werde. Es dränget mich ... würde er sagen, dies Sonett euch kundzutun. Also hier ist ein erster Entwurf.


Mutter schreibt Sohn

Friedrich, Friedrich, du schriebst so schön.
Deine Verse lassen in mir die Welt
erstehn, die mich hier aus dem ew´gen
Nichts nach inniger Umarmung rührt.

Held der Worte, wolltest du werden,
sitzen mit Goethe, Schiller vor
den Juroren, die wahres Sein und
Tun für uns Sterbliche hoch bewerten.

Friedrich, mein Friedrich, wie lang schon
schwebst du hier im Raum nahe mir?
Sicher weißt du, man hat dich missbraucht,

mein Sohn: Da bist du stets auf Erden
bei den Menschen, die heut´ noch lesen.
Ja, Pfarrer konntest du nie werden.


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16.02.2020

Warum gibt es so wenig Aktuelles von einem Dichter?

Vielleicht weil sie am Leben teilnehmen und dann dies und das zu erledigen haben. Zu denken haben?

Und dann plötzlich schält sich geschwind ein neues Gedicht, bricht auf wie eine Knospe im Verborgenen, die sich keine Bohne um die Jahreszeiten schert, dann einfach fortan da ist.Auf ewig.

Wieder einmal so geschehen. Der Anlass war ärgerlich: einen lieben, tiefen Freund verpasst. Doch das vergebliche Warten hat dann doch meinem Warten Sinn gegeben.

Hier also ein neues Sonett, das mich lächeln und zufrieden in die nächste Nacht begeben lässt. Und wie sehr freue ich mich über den Kommentar eines wichtigen und anerkannten schottischen Dichters. Er schreibt so fein:

... Erinnert mich ein wenig, was den Duktus betrifft, an Brecht, aber auch an die 70er 80er, Jahre mit seinem schönen Parlando-Ton, unpretentiös und salopp daher kommend, aber auch gleich ein wenig mysteriös, fast eine Anlehnung ans 18 J. mit dem Weinen, dann auch dieser erste Satz, der ein Echo von Wilhelm Müller enthält, d,h, von Schuberts Winterreise: "Fremd bin ich eingezogen, Fremd zieh' ich wieder aus." Gut, Paul. Weiter so.
Iain

Iain Galbraith ist Schotte, der schon lange in Deutschland lebt. Als Übersetzer, als schottischer Poet, in beiden Bereichen seines Schaffens ist er bekannt und mit Preisen dotiert.In meinen Links finden Sie mehr zu ihm.


Für Iain, Jeoji und all die feinen Menschen


Schwarz scheide ich aus und rot schlägt
mein Herz. Freut sich beim Warten auf der
Straße auf den, der sich da bald sehen lässt.

Die Luft ist kalt, aus den Augenhöhlen
rinnen Tränen mir. Weine ich,
weil groß die Freude auf den, der da kommt?

Temperaturen zwischen kalt und warm
erträgt mein Kopf nach all den Jahren
nicht mehr so recht, mahnt drum Wasser an,
damit ich besser Menschen sehen kann.

Die Zeit vergeht, mit dem Tempo wische
ich mir klare Sicht und reiche Jeo
gern die Hand und staune, bevor ich
weiter nach dem Freund forschen gehe.




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20.10.2019

Erdogan, Boris, Salvini und natürlich Herr Trump machen mich wütend. Und mein Geburtstag, mit dem ich irgendwo anders eingeordnet werde, macht mich ... nicht ... wütend, sondern lässt mich nachdenken und ich will ich bleiben. Niemand wird mir je den Rücken verbiegen, niemand. Und meine Familie ist mir sehr nahe, wir haben uns verloren. So soll es nicht bleiben. Drum nun hier ein erstes Sonnet, ein fettes Sonnet, so nenne ich das, weil es mehr als vierzehn Zeilen hat. Also, als Dichter zu Dichtern, könnt ihr dieses fette Sonett, das die Form überflutet als ein Sonett akzeptieren?


Sonett – Der Tag, dem ich Vier wurde

Gestern noch saß ich im Sandkasten und
spielte mit meinem Geburtstagsgeschenk,
dem roten Feuerwehrauto aus Blech,
Plastik gab es damals noch nicht. Aus
dem Gummischlauch des Anhängers
sprühte ich Wasser in den feinen Sand.

Und der Himmel war blau im Oktober.
Saß dort im Sand im Sommer, war
glücklich. Wäre jemand da vorbei
gekommen, den ich mochte, hätte
ich gefragt, spielst du mit. Niemanden
vermisste ich, als niemand kam.

Mama, die wir Mutti nannten stets,  
bereitete da mein Lieblingsessen,
entnahm den Tomaten gekonnt ihr Fleisch,
füllte sie fein mit Frikadellenbrät,
bevor sie mich zum Sonntagsessen rief.

Ai, gefüllte Tomaten schmeckten
dort so fein am Tisch mit den Geschwistern.
Mama ist nicht mehr da. Seit Langem.
Papa ist nicht mehr da, seit gestern.
Geschwister sind noch da, wo seid ihr?
Schmeckten euch die Gefüllten Tomaten,

möchte ich sie gerne fragen, bevor
wir uns gar nicht mehr befragen können.


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09.09.2019

Lange hier nichts mehr geschrieben, irgendwie war immer sehr viel los. Doch letzte Nacht schrieb ich en.dlich einmal wieder ein Gedicht - ein Sonett für meine Liebste.

Hier ist es, vielleicht gefällt es der einen oder dem anderen.


So weit mein Süden

Nur Wald und der ist wirklich dunkel.
Gibt mir kein Licht. Sonnenstrahlen seh
ich nicht. Der Sommer schnell vorbei.

Pflanzen bereiten sich den Winter vor,
viel zu früh für mich, die ich aus der
Sonne komme. Wie soll ich leben?

Mit langem Winterschlaf bin ich nicht recht
vertraut. Mit dem Einschließen ins Heim,
dem man sich hier so gerne ab dem Herbst
hingibt, weiß ich gar nicht umzugehn.

In die Fremde und die neue Sprache
bin ich gegangen, weil zu Hause
mir die Sonne mein Essen nicht mehr gab.
Ich werde satt, doch wo ist das Licht?


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17.06.2019

Dies möchte ich heute am einstigen Feiertag des 17. Juni: Wie sehr nervt mich all die Reklame auf meiner Facebook-Seite. Ich habe die Einstellungen verändert, aber Reklame kommt weiter durch. Grrr. Hat jemand einen Tipp, wie ich keine Werbung bekomme?

Und warum mich diese Werbung so ärgert, möchte ich mit einer kleinen wahren Geschichte erzählen, die ich vor vielen Jahren erlebte, als im Internet noch nicht so viel Werbung auf mich eindrosch. Das Internet war da, aber manche Angebote flatterten damit noch nicht ins Haus. Die fanden sich einzig in den kostenlosen Anzeigeblättern, diese Angebote lassen sich so wie im folgenden Beispiel, das in meiner Mail landete, es ist nur eines von vielen mit ähnlichem Text.

Ihr Geld steht zur Auszahlung bereit. Kredit ohne Schufa.

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Und nun zu meiner wahren Geschichte zu diesem Thema.  

Wir brauchen alle einmal Geld, besonders wenn wir freiberufliche Schreiber sind. Die Banken, deren treue Kunden wir sind und immer rechtzeitig die nicht gerade billigen Überziehungszinsen zahlten, taten sich um 2000 noch recht schwer, den Überziehungskredit ausweiten, meine Sparkasse sagte einfach: Stopp! Auf Ihrem Konto kommen keine regelmäßigen Zahlungen mehr von der vhs ein, an der Sie arbeiten. Das stimmte natürlich, denn ich bekam aus Gründen, die ich jetzt nicht erzählen möchte, da das eine andere Geschichte ist, keine Sprachkurse mehr

Und ich stand da ohne einen Cent in der Tasche, im Portemonaie. Die Anzeigenblätter lagen im Hausflur und natürlich waren dort die gleichen Anzeigen zu finden wie heute im Internet im eigenen Mail-Account.

Was machte ich also? Ich schrieb einen der Anbieter an, der auch prompt antwortete. Wir vereinbarten einen Termin, ein Herr klingelte an meiner Haustür, ich ließ ihn ein. Bot ihm einen Kaffee an, dann quatschen wir über dieses und jenes, das heißt über das Leben. Zumeist erzählte ich, er hörte interessiert zu.

Plötzlich unterbrach er mich. Ich kann das nicht mehr machen, sagte er. Wissen Sie, was passiert, wenn ich mit Ihnen den Antrag für den Kredit ausfülle? Er sah mich an, wirkte nicht gerade glücklich, dann fuhr er fort: Sie werden aufgefordert werden, die Bereitstellungsgebühr zuerst zu zahlen. 800 Euro. Sie zahlen und dann hören Sie nichts mehr von uns. Ihr Geld ist weg. Und die Firma ist auch weg, das geht so seit Jahren. Ein Rechtsanwalt bringt Ihnen das Geld nicht mehr zurück, die Firma existiert ja nicht mehr. Das sind Nomanden, die sind heute hier und heißen so und morgen dort und heißen anders.

Der Mann war den Tränen nahe. Ich fragte, aber warum machen Sie das?

Er sah mich an, schüttelte resigniert den Kopf. Weil ich das Geld brauche, wie Sie das Geld brauchen. ich muss doch von irgendetwas leben. Ich will das nicht mehr, danke für dieses Gespräch, Sie haben mir etwas Wichtiges gezeigt.

Ich lebe die Wahrheit, die ist nicht immer einfach, bei diesem Mann hat sie etwas bewirkt. Ich sagte ihm, dann müssen Sie das doch anzeigen.

Kann ich nicht, sagte er kurz und ich verstand. Ich schreibe, sagte ich. Würden Sie mir die Unterlagen überlassen und ich mache das öffentlich. Solche Menschen, die ausbeuten, gehören doch bestraft!

Er gab mir die Unterlagen, bat darum, seinen Namen nicht zu erwähnen, was ich ihm versicherte. Doch in all den Jahren, die seitdem verflossen sind, tat ich nichts, um dieses Übel auszumerzen, diesem Verbrecher, dem Chef, der alle ausbeutete, das Handwerk zu legen. Ich musste schauen, woher ich das Geld zum Leben bekomme. Um die Miete zu bezahlen, um zu essen, um mit meinem kleinen Sohn eine Woche in Urlaub zu fahren.

Heute tue ich das und, ich denke, so ist es gut.

Heute möchte ich all die warnen, die in ihrer Mail solch dubiöse Angebote finden: Kredit ohne Schufa. Denen möchte ich heute sagen, keiner gibt euch einen Kredit ohne Schufa-Auskunft, also vergesst diese Angebote. Vergesst sie! Und die Verbrecher, die das euch anbieten, sind nicht immer Verbrecher, sondern genauso arme Menschen wie ihr, die sich auf eine Arbeit einlassen, weil sie verzweifelt sind, wie ihr. Sie schuften, lügen für einen Menschen, der ihnen ein wenig Brot gibt und sich an eurer Not und der Not seiner Angestellten dumm und dusselig verdient.


17.06.2019

Zur Erinnerung: Bis 2003 feierten wir diesen Tag. Na, wir genossen diesen Tag, weil wir da nicht arbeiten mussten. Manche zeigten sich auch tatsächlich auf den Straßen, das waren Mitglieder von Vertriebenen-Verbänden aus dem Sudentenland oder aus Schlesien oder Politiker, die dachten, sich zeigen zu müssen. Meine Generation genoß den freien Tag ganz einfach. Irgendwie war da richtig so: Heute sind wir ja offiziell vereint ... irgendwie aber oftmals noch nicht so richtig vereint. Und irgendwo findet ihr hier auf meiner Homepage einen Text zum 17. Juni einst. Ich finde ihn allerdings gerade nicht.


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02.05.2019

Man trifft einen neuen Menschen, genauer gesagt, eine neue Menschin. Sie will die neue Sprache, die nicht ihre Muttersprache ist, besser verstehen und besser den Menschen erzählen können, was ihr Herz ihr aufgegeben hat: Gregorianische Gesänge erklingen zu lassen. Ich will mehr wissen dort im Kurs mit ihr und frage. Ich bekomme die Adresse einer Homepage im Netz. Ich gehe auf diese Seite und höre zu.

https://www.youtube.com/watch?v=s4LA-o3Fn6Y

Ich höre zu, treibe, die Hände tippen auf den Tasten los, es entsteht ein Text. Verrrückt?

Ximena,

ich bin ... froh, dass ich ich viel frage. Hab die Webpage geschaut, gehört. Wunderbar, was Stimmen können. Wie sie Emotionen hervorrufen bei denen, die das zulassen wollen.

Natürlich, da singen Frauen. Und Frauen bewegen die Welt mehr als Männer. Sie können das. Leider überließen sie das Bewegen meistens den Männern. Die verbrannten sie bisweilen, wenn sie störrisch schienen. Heute sind sie stärker, doch noch immer erziehen die meisten Frauen ihre Söhne anders als ihre Töchter. Wann ändert sich das?

Ich glaube. An Gott. Der ist nicht katholisch, nicht protestantisch, nicht Muslim, kein orthodoxer Jude, kein Buddhist, kein Hinduist. Er ist all das. Aber zuerst einmal ist er für mich und in all den Religionen ein Konzept, nach dem wir leben sollten. Er ist kein böser Gott, der befiehlt, er gab uns die Welt, die sollten wir uns untertan machen. "Untertan machen" wurde stets von vielen Religionen missbraucht. Gott gab uns die Aufgabe, selbst Gott zu sein im Leben. So habe ich das nach vielen Kämpfen mit mir begriffen. Und danach lebe ich. Ich befolgte manchmal nicht alle 10 Gebote, Gott bestrafte mich nicht, denn nicht alle Gebote, die aufgeschrieben wurden, passen noch in unsere Zeit. Von der Evolution sind wir Menschen nicht ausgenommen.

Großvater war protestantischer Pfarrer. Als Papa, Soldat, auf den Rheinwiesen, wo viele deutsche Soldaten von der amerikanischen Armee inhaftiert wurden und vor Hunger oder Kälte starben, wurde Papa schnell erlöst, er wurde von einem amerikanischen Offizier befragt. Dessen Familie hatte Großvater zur Flucht verholfen. Papa kam in US-Gefangenschaft, ein halbes Jahr in den USA, dann Rückkehr nach Deutschland mit Papieren für die Einbürgerung in den USA. Mama, aus Schlesien, zerriss die Papiere. Als ich das erfuhr, war ich 16, ai, wie verwirrt war ich, als Mutter das erzählte.

Heute bin ich froh darum. Heute bin ich ein wenig älter, eigentlich bin ich ja wirklich schon alt, aber irgendwie und irgendwo bin ich so, wie ich mit 18 war. Mein Kopf ist irgendwie nicht älter geworden. Mein Körper schon, das sehe ich ja. Ai, und welche Lust ich auf dieses Leben habe und wie viel ich noch über all die Geschichten in meinem Kopf schreiben möchte. Über Großvater, über Papa, über Großmutter aus Straßburg. Über das Ende der UDSSR, über das Ende von Jugoslawien, über Srebeniza, über uns Menschen.

Ai, die Nacht ruft, im Bett liege ich neben Sonia, deren Mutter vor einem Monat starb. Sonia ist aus Rom, verließ Italien vor sechs Jahren, weil es keine Arbeit mehr gab, so traurig ist sie, ... und so vieles mehr gerade in meinem Kopf.

Ich bin Dichter, ich mag mich nicht verkaufen, ich mag das Leben, ich liebe Geschichten zu erfahren ... und darum liebe ich die Arbeit in den Kursen.

Gute Nacht jetzt, danke für die feinen Gesänge, die mich denken und schreiben lassen.


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08.04.2019

Wer ist so dumm und lässt sich Wunderbares zerstören?

Wie die Medien in Italien die Regierung stürzen wollen, macht mich unendlich wütend. Weil ja unsere honorigen Korrespondenten lieber mit ihren Pressekollegen in Italien essen gehen, statt sich bei allen Leuten, also auch denen, mit denen man nichts zu tun haben will, umzuhören. Grrrrrr.

Ich habe ein neues Bild als Logo, gefunden in Rom an einer Wand einer einstmaligen "Irrenanstalt" mit vielen Gebäuden, teils verlassen, teils neu belebt mit einem Hospiz, einem Kindergarten, wurde zu einem Ort der Begegnung. Als dieser Ort erbaut wurde, war man in Italien schon viel weiter mit der Menschlichkeit als in Deutschland. Auch Maria Montessori war dort tätig.

Da finden sich wunderbare Bilder an den Fassaden der Häuser. Geht auch dahin, wenn ihr Rom besucht. Empfehlenswert.

E una domanda alle gente lì: Chi ha creato questi imagini, me lo sapete dire?

Andando a trovare mia madre in clinica attraverso Arte, Degrado e Poesia


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05.04.2019

Mal wieder

Heute kam ich endlich wieder an meine Kindle-Seite bei Amazon. Dort veröffentliche ich meine Bücher zuerst, um zu sehen, wie sie wirken.

Und was lese ich da bei meinem Buch "PolaRoid"? Eine wunderschöne Rezension. Die muss ich unbedingt hier abdrucken, denn manchmal tut ein Lob doch sehr gut.

Petrow schreibt am 9. November 2015:

5,0 von 5 Sternen Einmalig

Die kurzen und einfach geschriebenen Geschichten, die der Sammelband "polaRoid" enthält, sind eine echte Entdeckung für mich. Die Titel der Geschichten verführen zum Lesen. Wenn man den Titel "1001 Tag" liest, denkt man zwangsläufig an das Märchen "1001 Nacht" und ist gefangen.
  Wie beim Anschauen eines Bildes wird man in die Zeit und die Umgebung der Hauptperson versetzt. In der "Blitzaufnahme" gelingt es dem Autor, das Schicksal und die Sorgen der Hauptpersonen zu übertragen. Und es bleiben noch mehr Fragen zum Überlegen. Aber es gibt keine eindeutigen Antworten. Die bleiben jedem selbst überlassen.
  Ich empfehle diese Geschichten allen, die in unser  Alltagsleben ohne Beschönigung eintauchen wollen. Man kann sich fragen, wofür es solche Geschichten gibt, ist denn das reale Leben nicht schon genug? Oft aber haben wir nicht genug Zeit, einzuhalten und uns umzuschauen. Die Geschichten sind dafür da, dass wir unser Leben von dieser Seite sehen können, um etwas umzudenken oder sogar zu verändern. Die Hauptsache ist, trotz allem zu lernen die Schönheit zu sehen, sich über das Leben zu freuen, die Schwierigkeiten zu überstehen und weiter zu leben! Zumal wir in den Geschichten Idiome finden können, die uns durch das Leben tragen können. Mir gefällt am besten dies: "Wie man den Nächsten leben solle, wenn man sich selbst nicht leben könne".

Ein großes Dankeschön an Petrow - wenn auch erst nach dreieinhalb Jahren.


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22.01.2019

Hier der Text:

Was mir das Blut so böse in den Kopf treibt

"Was liegt an?"

"Die Frau im dritten Bett, Zimmer 2013, wird es   wahrscheinlich nicht mehr packen."

Die Nachtschwester seufzt, denkt, Scheißnacht heut Nacht, nichts mit Ruhe.

Und starrt missmutig auf den weißen Kittelrücken da vor ihr, der am Telefon ungeduldig erklärt:

"Nein, machen Sie sich keine Sorgen. Bedrohlich ja, aber keine Lebensgefahr. Bleiben Sie ruhig daheim."


Und wie wird heute, so viele Jahre später mit der Würde, der Angst der Patienten, mit dem Schmerz der Angehörigen umgegangen? Man weiß als Ärztin, als Arzt, da wäre sofortiges Handeln angesagt. Äztin und Arzt schauen nach dem Alter des Patienten, schauen den Terminkalender an - außer es handelt sich um einen Privatpatienten - und dann erzählen sie dem Patienten, es gibt eine Warteliste. Dann diensten sie weiter. Ich hoffe nicht, dass ihnen ihr Essen zu Hause schmeckt.


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25.01.19

Und gestern noch sah ich den Blättern ruhig beim Fallen zu, ich wusste ja, sie würden wieder kommen. Gestern. Und heute? Weiß mancher und manche, ich werde nicht sehen, wie sie wieder kommen. Leben ... fein und traurig und eben nicht endlos.

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13.01.2019

Aber das will ich noch sagen, bevor es ins Bett geht: Liebe SPDler, ihr habt im Koaltionsvertrag der Abschaffung des Solis zugesagt, stufenweise formuliertet ihr. Und ich denke, niemand, der eigentlich SPD wählen wollte oder würde, denkt, er kann euch wählen, nachdem er erfahren hat, welch harte Linie ihr gegen die Abschaffung fahrt und bewusst verzögert, was ihr im Koalitionsvertrag zusagtet. Das ist doch viele Geld, das im Geldbeutel fehlt, wenn man arbeitet. Und die meisten hier haben einen sehr knapp gefüllten Geldbeutel und wenn sie lesen, da sind da 12 Miliarden Euronen mehr als gedacht im Haushalt für 2018, dann verstehen sie die soziale SPD überhaupt nicht mehr. Ihr wollt das Geld, von dem versprochen wurde, es würde enden, behalten für andere Ausgaben. Aber welche? Der Soli-Beitrag ist echtes Geld für jedin und jeden, der arbeitet. Das sind keine 6 oder 12 Euro, die es da mehr gibt nach der Steuererklärung. Ai, ich verstehe euch nicht, überhaupt nicht. Und ich denke, eure Haltung ist einfach dumm, damit gibt es keine neue oder wiederverbootet Wähler. Musste ich jetzt noch schreiben, denkt ihr, die es angeht, darüber nach.


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6. Januar um 23:30 ·

Buona notte ... la canzone che mi dava la voglia di conoscere tutti voi, gente lì ... in 83 e ci andavo per tre anni. Ero costretto per motivi personali di ritornare al freddo qua in Germania. Sono, siamo in 2019, ed io non vedo l´ora di ritornare per il resto della mia vita in Italia. Vostro paese.Diventato il mio. Con voi che criticate la cena più buona che avete cucinato per gli amici. Pero non manca un pò di pepe, gli spagetti non sono un po troppo al dente? Ai ... il vostro cuore batte piena di umanità, anche se sembra - quello che riportano i giornali vostri e poì naturalmente anche i nostri - che abbiate perso il cuore per la gente straniera.No, lo dico io incontrando gli amici a Roma spesso. Voi non siete cambiati, siete gli stessi, addiritura siete migliorati adesso che la maggiorità di voi ha voglia di cambiare tante cose. Non lasciate vi imbrogliare, andate avanti sulla vostra strada del cambiamento. Se siete delusi perché le cose non cambiano subito pensate un po, leggete gli articoli fino alla fine, informatevi chi ha scritto questi articoli. Ai ... lasciate mi cantare ... di voi. La mia speranza per democrazie vere in tutto il mondo.

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28. Dezember 2018 um 01:26 ·

Ach, mein Gott, wie sehr sehnst du dich nach Menschen in deinem Paradies. So wenige aber kommen an. Du siehst viele Tiere, aber du bist traurig, da bin ich sicher, denn du schufst doch den Menschen nach deinem Ebenbild, die dir Arbeit abnehmen in der Firma "Welt". Ja, du denkst natürlich modern, viel moderner, viel aktueller, viel voraussehender als wir. Wie schön wäre dieser Ort, bevölkert von vielen und feinen Menschen, so denkst du und schüttelst resigniert den Kopf. Du könntest einschreiten, klar, aber du willst das nicht. Diese Erde ist nur ein Unternehmen von dir, macht es bankrott, betrübt es dich, doch du hast noch viele andere Firmen, die vielleicht positive Zahlen schreiben.

Und du denkst natürlich nicht wie ein Unternehmer, aber du weißt, du bist einer. Du möchtest erfolgreiche Unternehmen in all deinen Unternehmen. Stellst du Statistiken auf? Ich wage zu sagen, du machst das nicht, du lässt dein Herz denken und deine Güte. Und bist traurig, wenn du siehst, das eine oder andere Unternehmen wird wohl bald den Konkurs anmelden müssen.

Manche hadern mit dir, weil so viel Schlimmes auf dieser Welt passiert, ich tat das einst auch, bis ich dich verstand. Vulkane brechen aus und verwüsten und töten, Überflutungen fluten übers Land und verwüsten und töten so viele Unschuldige. Viele weinen oft, auch ich. Ich glaube ich habe dich verstanden und ich denke, du willst uns nicht strafen mit all diesen Katastrophen, mit all den Kriegen, mit den bösen Dingen, die wir täglich Mitmenschen antun. Ich denke, du lässt es geschehen, weil du einfach irgendwo anders beschäftigt warst oder manchmal müde bist und allein uns die Verantwortung übergeben hast.

Mein Gott, ich denke, mit Buddha gehst du bisweilen deine Runden im Paradies. Oder mit Abul-Kasim, mit den Gründern des Sanatana Dharma, mit den Gründern des Hebraismus oder mit dem Gott des Regens, dem Gott der Steine usw. Ihr diskutiert viel, schüttelt viel den Kopf.

Das sind Bilder, Vorstellungen von mir über dich, mein Gott.

Du weißt, ich fühle mich als Christ, ich fühle mich als Buddhist, als Jude, als Hindu, als Islamist, als ein Anhänger des Gottes der Steine, des Regens, der Sterne. Nein, du wirst mich nicht bestrafen, wenn ich nicht sage, du bist mein einziger Gott, da bin ich sicher. Aus deinen Schriften habe ich verstanden, du hast mich zu deinem Ebenbild erschaffen, also zu einem Gott. Ich, Mensch, bin ein Gott, mein Gott und lebe ich deine unverfälschte Lehre, die, die uns Jesus offenbarte, wirst du mich nicht strafen. Und du wirst mich nicht strafen, wenn ich Schlechtes über all die Autoritäten all dieser verschiedenen Religionen offenbare. Offenbare, dass diese Autoritäten nicht gut für uns Menschen sind, denn sie wollen uns einzig manipulieren. Wir sind Götter, dazu hast du uns gemacht. Wir entscheiden, was ist gut, was ist schlecht in unserem Leben.

Nein, du wirst mich nicht bestrafen, wenn ich dies auch öffentlich sage. Verzeih mir, dass ich mich nicht als Prediger verkaufen will ... ach, ich denke, das hast du mir schon längst verziehen.


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20.12.2018

Oiiii, was berichtet hier unser Spiegel? Italiens Regierun knickt vor der EU ein? Unsere objektive Presse ... wie der unfehlbare Spiegel ... meldet das so. Die italienische Regierung ist überhaupt nicht eingeknickt, sie hat ihre Pläne nur anders beschrieben. Und die EU-Leitenden haben das akzeptiert und verkaufen es so. Sie sollten sich schämen. Die EU-Leitenden leiden unter der französischen Revolution. Wann wierden diese EU-Veranwortlichen gestehen, die EU als Wirtschaftsunion ist gescheitert ... sprich: Italien wehrt sich zu Recht gegen das, was die Großkonzerne europaweit, weltweit wollen. Und die Franzosen machen Angst, 1789 gehört denen und vor der Wiederkehr von 1789 herrscht die Angst und deswegen wurde Italiens Haushalt abgenickt, obwohl der fast der gleiche ist, der zuvor so vehement abgelehnt wurde. Aiiii, wie verlogen ist diese Wirtschaftsunion EU.

Oiiii, was berichtet hier unser Spiegel? Italiens Regierun knickt vor der EU ein? Unsere objektive Presse ... wie der unfehlbare Spiegel ... meldet das so. Die italienische Regierung ist überhaupt nicht eingeknickt, sie hat ihre Pläne nur anders beschrieben. Und die EU-Leitenden haben das akzeptiert und verkaufen es so. Sie sollten sich schämen. Die EU-Leitenden leiden unter der französischen Revolution. Wann wierden diese EU-Veranwortlichen gestehen, die EU als Wirtschaftsunion ist gescheitert ... sprich: Italien wehrt sich zu Recht gegen das, was die Großkonzerne europaweit, weltweit wollen. Und die Franzosen machen Angst, 1789 gehört denen und vor der Wiederkehr von 1789 herrscht die Angst und deswegen wurde Italiens Haushalt abgenickt, obwohl der fast der gleiche ist, der zuvor so vehement abgelehnt wurde. Aiiii, wie verlogen ist diese Wirtschaftsunion EU.


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10. Dezember 2018 ·

Ich hörte Macron zu ... in der Tagesschau wurde dazu "unser Kommentar" dazu gegeben. Immerhin soll ja später dort mehr kommen. Der Präsident ist vor den Bürgern zu Kreuze gekrochen. Verspricht 100 Euro mehr jedem Arbeitnehmer ab Januar, ai, das bezahlen natürlich die Steuerzahler. Eine Weihnachtsbonifikation will er den Arbeitgebern aufdrücken. Renten unter 2000 Euro will er nicht besteuern, den Mindestlohn will er anheben, die Mehrverdiener will er mehr zur Kasse bitten ... wow, Vive la France, die Gelben Westen haben 1789 nicht vergessen. . Sie zeigen, wir wollen keine EU, in der nur die Großen immer reicher werden. Dem Wirtschaftsschluss gehört die Rote Karte.

Welche Rolle hat Frankreich in der EU? Ich freue mich für meine Regierung in Italien, genauer gesagt, für die Fünf Sterne. Ihren Haushaltsvorschlag muss die EU nun wohl annehmen. Und muss akzeptieren, da soll mehr Geld sein, aber nicht auf Kosten der Bürger.

Und wir hier? Die CDU verändert sich, um wieder größer zu werden. Die SPD will sich auch profilieren und Stimmen gewinnen, äußert Bedenken und .... grrrrrr, den Soli will sie nicht abschaffen. Kapiert meine SPD denn gar nichts? Das Realeinkommen sinkt hier ständig, die Arbeitsbedingungen werden immer brutaler, die Wirtschaft floriert wunderbar... Fuck, ja, fuck die SPD, die uns Geld nimmt, das wir zum Leben brauchen. Und das stimmt mich traurig, so traurig. Meine einstmals geliebte Party kapiert "un cazzo". Mancron verspricht, Renten unter 2000 Euro, ja 2000, werden nicht mehr besteuert. Ai ... und meine SPD?

Ich denke, die EU als Wirtschaftsunion gehört nicht zu uns Bürgern in all den verschiedenen Ländern, in denen wir leben. Diese Idee (von wem?) gehört als gescheitert erklärt. Als Idee, dass nie wieder ein Krieg zwischen Ländern Europas stattfinden soll, ist sie wunderbar. Aber nur für diese Idee sollten wir die EU lieben. Lieben dafür, dass wir uns in Europa zu Hause fühlen

Was hat mir die EU gebracht? Das Positive: Ich weiß, was ich bezahle, bin ich europäisch unterwegs, den Wert des Euros kenne ich ja von zu Hause. Kenne ihn also, bin ich europäisch unterwegs. Ansonsten hat sie mir eigentlich nichts beschert. Verschicke ich eines meiner Bücher nach Österreich, zahle ich einen Portopreis, der mich abhält, meine Bücher zu verschicken.

Ai, genug, ich bin besoffen vom Glück, das mir die französichen Bürgerinnen und Bürger bescheren. Denn nun können die EU-Meister Italiens Haushalt nicht mehr verneinen.

Es leben die Bürger, die sich einmischen und den Großen zeigen, dass Europa eine feine Idee ist, was unser Zusammenleben anbetrifft. Geht ihr Konzerne, die ihr verdienen wollt oder gebt uns Bürgern, die ihr mit uns allen viel, viel verdient, all das Geld, das ihr mit uns verdient, zurück.


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16.07.2018

Muss wohl wieder einmal ein Lebenszeichen geben. Seit Mai ist ja viel passiert. Zuletzt: Trump mit Putin, Antidemokraten begegnen sich. Frankreich Weltmeister, den schönsten Fußball haben die Kroaten gespielt. So ist das Leben, einfach, dumm und doch wahr.

Der Sommer ist da - wie lange bleibt er wohl? Ich möchte ihn genießen. Heute an meinem See in Raunheim, an dem ich seit 1976 war, wann immer mir die Arbeit das erlaubte, und wo ich meine Examensarbeit schrieb. Heute dort: Alles neu. Neue Straßen, die Hauptstraße des Städchens habe ich gar nicht wiedererkannt. Ein Café neben dem anderen. Der See: super coole Lokation, die am Wochenende eingeweiht wird. Das Positive ist, die Preise bleiben die alten, das ist ungewöhnlich. Es wird viele Events dort am See geben. Ich saß da, trank ein Bier und staunte. Und fühlte mich wie ein Alien. And the times, they are a changing.

Das Leben ist rund, es gibt keine Anfang und kein Ende. Wiederholungen, Neuerungen und stets läuft es auf das Gleiche hinaus: der Kreis. Für den einen, die andere ist der Kreis noch weit, für andere wird er immer enger, bis er sich schließlich zu einem Knoten zuzieht. Und so ist es wohl richtig. Ein jedes Leben muss ja einmal fest verknotet werden, um dann als Knoten, der erinnert, zu sein, wenn man die Schuhe anzieht. Dann fragen sich die, die den Knoten beim Binden finden, was soll der? Die einen werfen die Schnürsenkel verärgert fort, die anderen versuchen ihn zu lösen.

Aus meinem Urlaub, der natürlich viel zu kurz war, bringe ich ein neues Bild für meine Seite mit.

Auf Links möchte ich hinweisen, die ich erwähnenswert finde. Hier sind sie, schaut da ruhig einmal hinein, wenn ihr Zeit und Lust habt.

https://www.facebook.com/AppreciateENG/videos/1886414838324986/UzpfSTEwMDAwMDMxMzIxMjAzMjoxOTIxNTQyMTQ3ODY2MjA3/

https://www.facebook.com/PolitikUndZeitgeschehen/videos/1828514933931079/UzpfSTEyNTc1MzYyMTQ6MTAyMTIxMDU0MzM4OTE5MjU/

https://www.facebook.com/RBReich/videos/2037074652971787/UzpfSTEwMDAwMjU3ODEzNjYxNzoxNzgzMDc2Njg1MTIxNTg1/?comment_id=1783105245118729&reply_comment_id=1783152615113992&notif_id=1531764990354015&notif_t=feed_comment_reply

Einen ganz feinen Link, den ich erhielt, finde ich jetzt nicht mehr. Er wird folgen.

Gute Nacht nun und ein Dankeschön an all die Leser, die hier immer wieder nachschauen.


09.05.2018

Endlich habe ich die kleine Geschichte wiedergefunden!!! Sie heißt "Utopia - als die Welt einmal fast erfroren wäre". Geschrieben 1978. So alt - aber urteilt selbst, ob sie noch immer aktuell ist. Oder ob etwas davon aktuell ist oder ob diese Utopie einfach langweilig ist.

Hier gehts es zu "Utopia"


01.05.2018

30200 Besucher waren jetzt schon hier. Das freut mich doch ungemein und draußen ist es unangenehm, kalt finde ich. Dies Gedicht vom Bauern fand ich gerade. Wie schön doch so ein erwärmendes Naturgedicht sein kann - und wie aktuell

Ernte


26.04.2018

Ich freue mich über den Zähler hier auf meiner Homepage.Bald zeigt er 30 000. Der April ist bald auch vorbei und da waren so schöne warme Tage dabei. Da saßen wir hier in der Wohnung fest, denn es musste intensiv an der Zukunft auf einem ganz anderen Feld gearbeitet werden. Das ist jetzt erst einmal vorbei, wunderbar.

Wunderbar ist gar nicht, dass es jetzt kalt ist da draußen. Aber so ist das Leben, basta.

Syrien geht weiter, Autoattentate scheinen Mode zu werden. Wer irgendwie falsch gepolt ist in seinem Leben, braucht keine Bombe mehr zu basteln, um seinen Hass auf die Menschen loszuwerden, es geht ganz einfach. Es braucht nur ein Auto. Einen PKW für ein "sanftes" Attentatt mit fünf oder sechs Toten, ein Transporter, da kann man schon mit 10 - 20 Toten rechnen, ist genug, um weltweit in die Schlagzeilen zu kommen. So einen Fahrzeug kann ich für 29 Euro mieten. Das ist also sehr kosteneffizient.

Und die Medien sind glücklich, es gibt Schlagzeilen und Leser bzw. Zuschauer in den Medien.

Brave new world, wunderbare neue Welt, es wird uns nie langweilig. Ganz Kanada ist betroffen vom letzten Anschlag ... so die Presse. Wenn man die Möglichkeit hat, Kanadier über ihre Betroffenheit zu befragen, ist man irritiert. Manche haben gar nichts davon gehört. Warum? Nicht alle schauen die Nachrichten, weil sie ihrer satt sind, weil sie sie nicht interessieren. Aber das ist nicht nur in Kanada so.

Aber weg von den Medien und dem, was in der Welt passiert. Zurück zu mir und meinem Erleben in diesem Leben.

Ich bin recht erleichtert nach dem Stress der letzten Wochen, ich bin froh, dass ich an Texten arbeiten kann, an Gedichten. Ich sehne mich danach, dass all meine Gedichte lesbar für alle werden. Und heute stöberte ich in all den Dateien hier auf meinem Computer und fand dies Sonett ... und das lade ich jetzt hier hoch.

Warum? Es spricht vom Glück in meinem Leben. Und haben wir nicht alle glückliche Momente in diesem Leben, selbst wenn wir unsere Schuhe dem Gestank und Dreck auf der Straße aussetzen und fluchen, wenn wir sie zu Hause ausziehen und dann die Sohlen säubern müssen, minutenlang schrubben und schnuppern, ob sie noch nach Straße stinken und uns überlegen, ob wir sie schon morgen wieder tragen können, ohne dass andere denken, Mensch, der Mensch riecht irgendwie.



06.04.2018

Ich werde in der nächsten Zeit meine Gedichte in den verschiedenen Gedichtbüchleins oder Gedichbüchleinen erhältlich hier hochladen.

Es würde mir gefallen, sie würden dann gelesen. Sie bleiben natürlich durch Copyright geschützt und wer sie auch im Büchlein haben will, wird sie bestellen können.

Der Anfang ist gemacht mit "Afrika & Himbeereis". Ist noch nicht vollständig, wird es jedoch bald sein. Wer schon einmal lesen will, sucht bei Lyrik.



03.04.2018

Wie weit das neue Jahr schon wieder ist ... Ostern vorbei... ein frühes Ostern. Ein gutes Ostern habe ich den lieben Menschen, die ich kenne, gewünscht. Ein "frohes" Ostern zu wünschen, gelang mir nicht zu schreiben. Zu unschön, um ehrlich zu sein, zu brutal wird heute gerade in dieser Welt miteinander umgegangen. Auch über das "frohe" Ostern grübelte ich lang. Aber selbst in der größten Bedrängnis gibt es Momente, so klein sie auch seien, über die man froh sein kann, selbst wenn der Tod schon an der Ecke steht.

Ich bin froh, um die wunderbaren Menschen, um die ich weiß. Ein Kind kommt neu in diese Welt, da hat man einen Arbeitsplatz bekommen, dort hat man an einer Blume gerochen und fühlte sich zu Hause. Groß und klein können Dinge sein, über die man sich freut, selbst wenn man sehr traurig ist.

Ich bin überhaupt nicht froh, über das, was Menschen in unserer aufgeklärten Zeit erleben, erleben müssen. Ich bete zu meinem Konzept von Gott, dass er (dieses) uns die Kraft und den Mut gibt, durchzuhalten, aufzustehen und Nein zu sagen.

Jeden Tag stelle ich mir diese Aufgabe: Was war das Schönste heute? Gar nicht leicht. Aber kostbar, wenn ich dann sagen kann, was mir das Schönste an diesem Tag war. Mir gibt das das Lächeln und das schöne Gefühl zu leben zurück nach Stress und Mist und Grausamkeiten.

Der Mensch ist des Menschen Medizin, diesen schönen Satz eines sicher wunderbaren Menschen trage ich fest in meinem Herzen. Ich begegne vielen Menschen und darum bin ich froh, sie machen mich stark, geben mir die Freude am Leben. Manche sind auf den ersten Blick gar nicht bewunderswert, geben mir ein schlechtes Gefühl, aber höre ich ihnen zu und sage meinen Senf dazu, ja, der kann sehr scharf auch sein, dann entdecke ich immer eine Schönheit in diesem Menschen. Und das macht mich stark und gibt so viel Lust zu leben.

Ai, genug ... eigentlich wollte ich mich nur bedanken für euch Menschen hier auf meiner Seite. 20406 habe inzwischen meine Seite aufgerufen. Wow ... wie mich das überwältigt mit Freude.



20.03.2018

Und die Besucherzahlen steigen weiter ... herrlich. Daran denken: Der oder die Zwanzigtausendste darf sich ein Buch wünschen.

Und hier ein Text, den ich gestern schrieb.

Globalisierung ist eine Folge der Kolonialisierung

So der Titel.                        
Ich werde den Beitrag ein paar Tage in meinem Blog lassen, dann wandert er in die Rubrik Texte zum Lesen. Und wenn Sie jetzt den Text lesen wollen, einfach zu "Mein Blog" gehen. ... Sorry ... der Artikel kommt demnächst in das (für mich den) den Blog.



15.03.2018

Und die Besucherzahlen steigen, doch leider meldete sich die/der 10000ste Besucherin/ Besucher nicht. Na, das Angebot gilt noch: Jetzt für den 20000 sten.


Welch schöne Tage mit den Menschen, deren Coach ich für Deutsch bin. Wie viel lerne ich von ihnen, wie vieles, von dem, was sie berichten, lässt mich denken und wachsen.


Aktuell nehme ich unsere neue große Koalition wahr. Ich erwarte mir nichts. Nichts Gutes, nichts Schlechtes ... es geht weiter eben.


Putin wird am Sonntag gewählt, wow, 25 Jahre, Herr Präsident, erlebe ich noch ihr 50jähriges Dienstjubiläum? Herr Trump, du mit den Pfälzer Genen, so ein Jubiläum werde ich bei dir garantiert nicht erleben und das stimmt mich froher. Und ich warte gespannt darauf, wen der italienische Präsident zur Regierungsbildung beauftragt.


Lust auf ein Sonett? Essen ist wichtig, manche Essen sind anstrengend. Was denkt man da am Tisch, wenn Merkel mit Putin sitzt oder Trump mit Kim Jong Un? Oder Assad mit den Vieren? Mein Sonett hier ... von einem Essen mit Fünfen, noch nicht ganz fertig.


Eingeladen am Tisch mit Fünfen.

02.03.2018

Aktuell freue ich mich, dass die Besucherzahl erfreulich steigt. Wunderbar!

Wahlen in Italien

Ansonsten hätte ich gerne ein wenig mehr Zeit, um meinen Blog zur "Bewegung-Fünf-Sterne" mehr zu pflegen, denn jetzt schreibt die deutsche Presse ja wieder viel über Italien - doch ist diese Berichterstattung so voreingenommen ihn ihrer Berichterstattung zur Bewegung. Das ärgert mich schon ein wenig und andererseits freue ich mich auf Sonntag, genauer Montag, wenn die Ergebnisse vorliegen. Ich hoffe noch immer auf ein besonders gutes Ergebnis für die Bewegung!



Wer wird die zehntausendste Besucherin oder der zehntausendste Besucher?


Und auch diese noch: Wer hier liest und dabei rechts im Fenster Besucherzahl die Zahl 10 000 liest, ist der zehntausendste Besucher. Oder Besucherin natürlich. Diejenige, die ... oder derjenige, der also diese Zahl sieht, sollte ein Bild davon machen und es mir senden. Es gibt nämlich einen Preis: Ich werde dann eines meines Bücher schicken, die Besucherin, der Besucher darf sich eines auswählen!



28.01.2018

Χιόνι και ήλιος στους ώμους

Lito Seizani hat eines meiner Gedichte ins Griechische übersetzt. Ich freue mich darüber sehr.

http://peopleandideas.gr/2018/01/28/poem-paul-krieger/


Hier der Text.


18.01.2018

Der Siebzente Juni

Heute ein Artikel, den ich 1982 schrieb. Thema: 17. Juni. Dieser Tag steht fest in meinem Kopf.







14.01.2018

Der Neubau

Eine Geschichte aus dem Jahr 1983. So alt. Noch keine Handys, aber irgendwie zeigt sie die Anfänge einer neuen Zeit. Ärzte investierten noch im Westen in den Wohnungsbau und schufen so Studentenwohnheime. Sie verdienten gut damit, Studenten gab es ja genug und die brauchten Wohnraum und diese Ärzte hatten ein gutes Gewissen und die Baugesellschafter rieben sich die Hände, denn alles wurde vermietet zu guten Preisen - anders als nach der Wende so viele Ärzte arm dran waren.Sie hatten viel Eigenkapital investiert in die Wohnungen im Osten, doch die Studenten blieben leider aus. Manch eine armeÄrztin, manch ein armer Arzt hatte sich verspekuliert und musste lange darben.





 
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